Aachen - Alemannia: Scherr führt erste direkte Gespräche mit Kandidaten

Alemannia: Scherr führt erste direkte Gespräche mit Kandidaten

Von: pa
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Trainersucher: Uwe Scherr trif
Trainersucher: Uwe Scherr trifft sich heute mit ausgesiebten Kandidaten. Foto: imago/Team 2

Aachen. Auf dem Wunschzettel steht ein Trainer wie Mike Büskens, sagt Uwe Scherr. Leidenschaftlich, kompetent, mitreißend. Mit extremer Wahrscheinlichkeit wird Büskens natürlich ein Wunsch für Aachens Manager bleiben.

Der Ex-Schalker ist gerade mit der Spielvereinigung Fürth in die Bundesliga aufgestiegen. Und von Alemannia hat er vor drei Jahren, als gerade wieder einmal ein Trainer für die 2. Liga gesucht wurde, eher einen schlechten Eindruck gewonnen.

Als der Kandidat sich den neuen Tivoli anschaute, hatten weder Geschäftsführer Frithjof Kraemer noch der damalige Manager Andreas Bornemann Zeit. Büskens ist inzwischen erst-, Alemannia drittklassig.

Und auch Marco Kurz, der als gute Büskens-Kopie durchgehen könnte, steht nicht zur Verfügung. Schließlich wird auch in höheren Ligen das berühmte Trainer-Karrussel im Herbst wieder mit Schmackes angeworfen.

An Kandidaten mangelt es selbstverständlich dennoch nicht, fast täglich stellt der elektronische Postbote Alemannias Manager neue Ideen zu. Stefan Emmerling, Björn Andersen, selbst Wolfgang Wolf können sich den Job in Aachen vorstellen. Das konnte auch Jürgen Seeberger, der aber unerhört blieb und gestern beim Liga-Rivalen Darmstadt 98 unterschrieb.

Andere Weggefährten wie Peter Neururer melden sich bei Scherr als Ratgeber. „Ich stehe als Trainer nicht zur Verfügung, aber ich habe eine Empfehlung ausgesprochen, weil ich Alemannia für eine gute Adresse halte”, sagt Neururer, der die Fußball-Standorte bundesweit wie kaum ein anderer bereist hat.

Am Dienstag war für Scherr der Tag des Telefons. Mittwoch ist dann vielleicht ein Tag auf den Autobahn-Raststätten, denn die ersten direkten Gespräche werden geführt. „Ich brauche einen persönlichen Eindruck.”

Deutschsprachig muss der Kandidat sein, über Erfahrung verfügen, ansonsten gilt: „Es muss schlicht ein Typ sein, der zu uns passt.” Vermutlich sollte er auch finanziell keine extravaganten Ideen besitzen, denn das Budget wird aktuell schon mit drei Trainern strapaziert, die nicht mehr im Amt sind.

Einstweilen sitzt Peter Schubert auf dem Trainerstuhl. Der U 23-Trainer ist eine Zwischenlösung, selbst ein denkbarer Alemannia-Auswärtssieg am Donnerstagabend bei Eintracht Verlautenheide (18.30 Uhr) würde daran nichts ändern.
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