Alemannia: Nachspiel vor der Spruchkammer

Von: gk
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Im Aachener Block wurden vor Spielbeginn Bengalos gezündet, es kam zu Becherwürden, Teile der Stadioneinrichtung wurden beschädigt. Foto: Gras

Aachen. Die Fan-Ausschreitungen am Rande des Spiels zwischen RW Oberhausen und Alemannia Aachen (0:0) haben erwartungsgemäß ein Nachspiel. Die Spruchkammer des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes (WFLV) wird sich mit den Vorfällen befassen.

Im Aachener Block wurden vor Spielbeginn Bengalos gezündet, es kam zu Becherwürden, Teile der Stadioneinrichtung wurden beschädigt. Die Partie wurde von Schiedsrichter Bastian Börner (Iserlohn) verspätet angepfiffen.

„So etwas habe ich in der Regionalliga noch nicht erlebt“, sagte Staffelleiter Rolf Thiel (Köln), der vor Ort weilte. „Der Schiedsrichter wollte zunächst gar nicht anpfeifen.“ Ein Termin für die Spruchkammer-Verhandlung steht noch nicht fest.

Alemannia gilt als Wiederholungstäter. In einer kurzen Stellungnahme auf der Homepage hatte der Verein das „Verhalten aufs Schärfste verurteilt“. Alemannia sei bestrebt, „die Vorfälle lückenlos aufzuklären und mit allen ihr zur Verfügung stehenden straf- und zivilrechtlichen Mitteln gegen identifizierte Täter vorzugehen“.

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