Alemannia: Kein Profit von verweigerten Lizenzen

Von: sch
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Alemannia Stuttgart
Alemannia feierte gegen Stuttgart den ersten Sieg nach elf Spielen - der Klassenerhalt ist aber auch vom Tisch, wenn anderen Menschen die Lizenz verweigert wird. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gerne als Erfolgsmodell verkaufte Dritte Liga hat ein paar Sorgenkinder zu viel. Der VfL Osnabrück, Kickers Offenbach und Wacker Burghausen strampeln um die Lizenz für die nächste Saison – was Hoffnung bei anderen Klubs weckt.

Der Fall ist klar geregelt.  „Wenn ein Drittliga-Verein, der sich sportlich qualifiziert hat, aus wirtschaftlichen Gründen keine Zulassung erhält, gibt es einen verringerten Abstieg“, sagt Manuel Hartmann, beim DFB zuständig für das Zulassungsverfahren.

Beim Saisonfinale am Samstag kämpfen noch die Stuttgarter Kickers, Borussia Dortmund II, Darmstadt 98 und der SV Babelsberg um den Klassenerhalt. Sollte einem der finanziell gefährdeten Klubs die Lizenz verweigert werden, bliebe der Tabellen-18. in der Liga.

Würde der DFB zwei Vereinen keine Zulassung erteilen, wäre auch der Vorletzte gerettet; bei drei „Roten Karten“ sogar der Tabellenletzte – wenn er selbst die Voraussetzungen für eine weitere Spielzeit in der Drittklassigkeit erfüllt. Alemannia Aachen steht jedoch vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, ein Ausschlusskriterium.

Der von Insidern als eher unwahrscheinlich betrachtete Fall einer dreifachen Lizenzverweigerung für Osnabrück, Offenbach und Burghausen hätte zur Folge, dass die Liga in der nächsten Saison nur mit 19 Mannschaften spielen würde.

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