Aachen - Alemannia: Interesse an Sander?

Alemannia: Interesse an Sander?

Von: pa
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Ist von der Alemannia in Person von Erik Meijer im Rahmen der Trainersuche kontaktiert worden: Petrig Sander vom TuS Koblenz. Foto: ddp

Aachen. Vermutlich zufällig konnte Alemannia Aachen am Freitag, Stunden vor der Jahreshauptversammlung, gute Nachrichten verbreiten. Nur in der Trainerfrage gibt es noch keine Entwicklung, auch beim Mitgliedertreffen am Samstag wird kein Krüger-Nachfolger präsentiert.

Koblenz´ Trainer Petrik Sander bestätigte am Freitagabend immerhin eine Aachener Kontaktaufnahme. Viel mehr wollte Sander nicht sagen. „Ich habe Vertrag und stehe auch dazu. Falls es eine Entwicklung geben soll, müssten sich die Vereine einigen.”

Koblenz-Geschäftsführer Wolfgang Loos reagierte wenig amüsiert, nachdem ihm sein Trainer vom Aachener Interesse in Kenntnis gesetzt hatte. „Es ist eine Frechheit, dass an einem Trainer mit Vertrag herumgebaggert wird, ohne dass der Verein informiert wird”, echauffierte sich Loos. An eine Freigabe, drei Tage vor dem Trainingsstart in der 3. Liga, denke er nicht. Sander war mit dem Klub, den er erst im Januar übernommen hatte, abgestiegen. Vor zwei Jahren verhandelte Ex-Manager Jörg Schmadtke mit dem langjährigen Bundesligatrainer von Cottbus, ehe er sich für Jürgen Seeberger entschied. Erik Meijer war am Freitagabend für eine Stellungnahme nicht erreichen.

Gesichert ist aber die Erkenntnis, dass die AachenMünchener ihr Engagement für ein Jahr verlängert und somit als Haupt- und Trikotsponsor in die zwölfte Saison geht. „Die AachenMünchener steht damit zu ihrem Wort, mit der Stadt Aachen und anderen Sponsoren die Zukunftsfähigkeit von Alemannia zu sichern”, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Westkamp. Das Engagement ist nach Informationen dieser Zeitung sehr leistungsbezogen, orientiert sich auch am Zuschauerschnitt. Zweite Meldung des Tages: Die Aachener Kanzlei Stein & Partner hat im Alemannia-Auftrag Verträge geprüft, die im Zuge des Stadionbaus abgeschlossen wurden. In den Verträgen seien „übliche” Regelungen enthalten, heißt es im Abschlussbericht. Soweit untypische Vertragsgestaltungen vorlägen, seien diese sogar eher vorteilhaft für die Alemannia, schreiben die Juristen.

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