Alemannia gegen Essen: Vorfreude auf ein großes Fußballfest

Von: pa
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Zum vierten Mal ausverkauft: Das Aachener Tivoli-Stadion. Foto: dpa

Aachen. Die exakte Zahl steht fest: 30.313 Besucher werden am 7. Februar beim Regionalliga-Spiel zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiß Essen erwartet. Deutscher Rekord für ein Spiel in der neu gegliederten Regionalliga. Der städtische Tivoli ist zum vierten Mal in einem Pflichtspiel ausverkauft.

Die erste Partie ist aus den Geschichtsbüchern verschwunden, später gab es keine Karten mehr bei Aachens Pokalpartien gegen Bayern und Frankfurt. Und aktuell steigt die Vorfreude wie bei einem Fieberthermometer auf das Rekordspiel am Ende der nächsten Woche.

„Es wird ein sportliches Kräftemessen, aber es kann auch ein großes Fußball-Fest werden“, sagt Dr. Uwe Harttgen. „Seit Wochen fiebern Mannschaft und Anhänger diesem Spiel entgegen.“ Der Sportvorstand von Rot-Weiß Essen inspizierte am Freitag schon einmal den Ort, an dem gerade Träume blühen.

Die beiden Vereine haben sich zu einer gemeinsamen Spielvorbereitung entschlossen, nichts und niemand soll dieses TV-Spiel beeinträchtigen. Sportliche Rivalität ist höchst willkommen, Randale zwischen den Fangruppierungen dagegen nicht, ist der gemeinsame Appell. Auf dieser Werbeveranstaltung sollen nur die heiteren Seiten des Sports zu bestaunen sein.

Der Hinweis kommt nicht aus heiterem Himmel, in beiden Lagern gibt es Randgruppen, die „diese Plattform missbrauchen“ könnten, sagt Harttgen. Seit Wochen laufen die Sicherheitsberatungen, ein Korridor zwischen den Fan-Lagern verringert die Stadionkapazität. Derzeit gäbe es keine Anzeichen dafür, dass die Partie von Randale überschattet werden könnte, sagt Aachens Geschäftsführer Alexander Mronz.

Quasi über Nacht ist Alemannia am Rivalen aus dem Ruhrgebiet vorbeigezogen. Die Spruchkammer zog Essen Freitagabend einen Punkt ab, weil Cebio Soukou nach der Partie gegen Lotte (1:1) auf die verbotene Substanz Methylhexanamin getestet wurde. Das Spiel wird mit 0:2 gegen RWE gewertet, Souko für fünf Monate gesperrt. Für Lotte bleibt das 1:1 bestehen. Aachen ist Tabellenführer.

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