Alemannia bittet die Stadt um Hilfe

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Aachen. Alemannia hat die Stadt Aachen gebeten, ihr bei den finanziellen Problemen nachhaltig zu helfen. Dem Verein fehlen nicht nur die Mittel für die dringend benötigten Trainingsplätze - Kostenschätzung: 2,5 Millionen Euro.

Dem Fußball-Zweitligisten fehlt auch Liquidität. „Wir bewegen uns in einem sehr engen Korsett”, räumt Frithjof Kraemer ein. Er möchte drei Millionen Euro von der Stadt erhalten.

Der Geschäftsführer begründet den Engpass unter anderem mit der Bauphase des neuen Stadions. Immer wieder sei der Verein in Vorleistung getreten, habe neu auftauchende Probleme kurzerhand gelöst, um vorwärtszukommen.

„Wir haben unser Herz in die Hand genommen”, sagt Kraemer, der einräumt, dass er heute lieber ein paar vertragliche Vereinbarungen mehr hätte.

Unterstützung erhält der Verein von der AachenMünchener. Der Konzern, seit elf Jahren Hauptsponsor des Vereins, ist nur bereit, dem Klub im Verbund zu helfen. „Neben uns und anderen Sponsoren muss die Stadt Aachen hier bereit sein, einen erheblichen finanziellen Teil zu einer guten Lösung beizutragen”, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Westkamp.
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