Alemannia Aachen siegt 6:0 gegen Concordia Oidtweiler

Von: Helga Raue
Letzte Aktualisierung:
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Bei einem Testspiel konnte sich die Alemannia mit 6:0 gegen Concordia Oidtweiler durchsetzen.
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Im Tor der Concordia stand Stephan Straub, der auch schon neun Jahre bei Alemannia zwischen den Pfosten stand.

Oidtweiler. Das Spiel war abgepfiffen, da stürmte eine Gruppe Fans das Feld. Und als die aktuellen Spieler von Alemannia Aachen schon längst in der Kabine waren, da gab Stephan Straub immer noch Autogramme und posierte vor allem für zahlreiche Erinnerungsfotos.

Noch einmal hatte der 46-jährige Ex-Keeper, der neun Jahre für Aachen zwischen den Pfosten stand, die Handschuhe übergezogen und hütete 70 Minuten lang für den Fußball-Bezirksligisten Concordia Oidtweiler das Tor. Fünf Treffer kassierte er, zum Schluss machte der Regionalligist in seinem Test das halbe Dutzend voll und gewann mit 6:0 (3:0).

„Ich glaube , an den fünf Treffern, konnte ich nichts machen, aber früher konnte ich auf jeden Fall das Spiel besser lesen“, war Straub, der Oidtweiler von 2010 bis 2013 trainiert und 2012 in die Bezirksliga hochgeführt hatte, selbstkritisch. Einen Schuss von Daniel Hammel (12) wehrte er noch locker ab, doch dessen zweiter Schuss (18.) aus kurzer Distanz - nach einer Flanke von Arda Nebi, landete im Gehäuse. Vier Minuten später versenkte Innenverteidiger Alexander Heinze den Ball nach einer Ecke von Meik Kühnel zum 2:0 an Straub vorbei im Netz.

Aachen drängte Oidtweiler, das sich nur selten befreien konnte, in den eigenen Strafraum – für Mark Depta und in der zweite Hälfte Akif Sahin war es ein langweiliger Nachmittag. Nicht immer kamen die Aachener Pässe bei den Mitspielern an, der holprige, nasse Boden tat sein Übriges, doch insgesamt war das Kombinationsspiel der Aachener schon deutlich gefälliger als noch zum Auftakt in Eilendorf. So ging dem 3:0 Ilias Azaouaghi (35.) ein schöner Doppelpass mit Daniel Pütz voraus.

Nach der Pause wechselte Aachens Cheftrainer Fuat Kilic, allerdings nicht komplett, der Rest kam nach und nach aufs Feld. Als Kai Bösing im Strafraum gefoult wurde, hatte Straub gegen Junior Torunarigha (49.) - beide Aachener waren eingewechselt worden - das Nachsehen. Chancenlos war er auch nach einem schönen Doppelpass von Azaouaghi und dem nach knapp einer Stunde eingewechselten Tobias Mohr, Azaoughi (62.) erhöhte auf 5:0. Und dann belohnte sich Mohr (85.) für seinen guten Auftritt noch selbst, zog aus gut 25 Metern einfach mal ab: 6:0.

„Wir hatten viele Möglichkeiten, die wir zwar nicht alle genutzt haben. Die Mannschaft hat aber viel Laufbereitschaft gezeigt. Der Platz war, nicht nur vom Boden her, schwierig, da er nicht die Originalmaße hat und wir uns so einige Bälle nicht erlaufen konnten“, war Kilic mit dem Auftritt zufrieden. „Die ersten zwei Trainingswochen waren sehr aufschlussreich, die erste Elf kristallisiert sich so langsam heraus.“

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