Alemannia Aachen: Das alte Fieber ist zurück

Von: Christoph Pauli
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Maciej Zieba
Alemannia Aachen hat nach Informationen unserer Zeitung Maciej Zieba verpflichtet. Foto: Imago

Aachen. Das alte Fieber ist zurück, über 15000 Tickets sind bereits für Alemannias erstes Spiel gegen RW Essen verkauft. An diesem 7. Fe-bruar wird es einen Zuschauerrekord für die Regionalliga geben. Bislang sind die beiden Teams punktgleich, dem alten Rivalen droht noch ein Punktabzug, weil Cebio Soukou beim 1:1 gegen Lotte Anfang Dezember ein verbotenes Präparat eingenommen hat.

Die B-Probe steht noch aus. „Wenn ein gedopter Spieler 87 Minuten mitwirkt, sind die Statuten eindeutig“, vermutet Trainer Peter Schubert. Heute Morgen um 10.30 Uhr nimmt das Aachener Ensemble die Arbeit für 2015 wieder auf. „Uns fehlen nur noch ein paar Punkte bis zum Klassenerhalt“, grinst Alemannias Trainer.

Aber das ist natürlich ein fröhlicher Unsinn, denn der Tabellenzweite hat eine formidable Ausgangslage für die letzten 15 Spieltage. „Wir sehen uns trotzdem unverändert als Außenseiter, weil die Konkurrenten ganz andere finanzielle Möglichkeiten haben“, sagt der Trainer vor Dienstbeginn. Alemannia will weiter punkten durch eine große Geschlossenheit.

Große Töne sind nicht zu erwarten von diesem Trainerteam, dessen Verträge im Sommer auslaufen. „Wir wollen den nächsten Schritt machen, wollen unsere Chancen besser verwerten, um vielleicht noch besser zu punkten“, sagt Schubert.

Wenige Stunden vor Arbeitsbeginn hat Alemannia personell noch einmal nachgelegt. Der vereinslose Maciej Zieba wechselt mindestens bis Ende Juni nach Aachen. Der 27-Jährige war bis zum Sommer noch Stammkraft bei Wehen Wiesbaden, zuletzt hielt er sich beim Wuppertaler SV fit. Im Herbst spielte er schon einmal eine Woche am Tivoli vor.

Jetzt hat Schubert den deutschsprachigen Polen, ausgebildet bei Bayer Leverkusen, verpflichtet. Zieba ist im offensiven Mittelfeld vielseitig einsetzbar. Er wird beim Start heute ebenso dabei sein wie der ebenfalls verpflichtete Roberto Guirini. „Wir wollen für alle Eventualitäten besser gerüstet sein, und auf den Außenverteidigerpositionen fehlte die Alternative“, sagt Schubert.

Die personellen Planungen sind damit abgeschlossen, „es sei denn, es verlässt uns noch jemand“. Den Verlust eines Leistungsträgers befürchtet Schubert indes nicht. „Die haben alle richtig Lust auf die Rückserie.“ Und damit sind sie nicht alleine.

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