Alemannia 2:1 gegen Fortuna Köln nach Rückstand

Von: Klaus Schmidt
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Im Blickpunkt: Alemannias Testspieler Torwart Pierre Kleinheider und Verteidiger Marco Gaiser (links). Foto: Andreas Steindl

Aachen. In der Kabine wurde gesungen, doch das galt nur einem persönlichen Anlass – Fabian Graudenz wurde am Samstag 24 Jahre alt. Zuvor hatten er und seine Mannschaft eine überzeugende Arbeit abgeliefert, mit 2:1 gewann Alemannia Aachen den Test gegen Drittligist Fortuna Köln, und Chefcoach Fuat Kilic wollte nicht widersprechen, dass diese Vorstellung eine gute war.

„Sehr gut“ sogar, „wie wir das Spiel gedreht, wie wir in der zweiten Halbzeit gepresst und den Gegner gejagt haben.“ Aktiv und von sich selbst überzeugt sein, mentale Stärke zeigen, das will Kilic dem Team dauerhaft einimpfen.

Vor 1150 Zuschauern auf dem Tivoli geriet der Regionalligist zunächst in Rückstand. Marco Gaiser (Stuttgarter Kickers) machte dabei wie schon am Mittwoch beim 3:5 gegen Fortuna Düsseldorf eine unglückliche Figur, Dahmani traf ins lange Eck (12.). Doch schon in der ersten Halbzeit hatte Alemannia deutlich mehr Abschlüsse als der Gegner, kam aber nicht in die „rote Zone“ und sorgte mit einem halben Dutzend Schüssen aus der Distanz für Gefahr.

Aachen ließ wenig zu, einen Freistoß von Biada entschärfte Pierre Kleinheider. Der zweite Gastspieler (Hallescher FC) machte durchaus Eindruck mit seinem Auftreten, seiner Körpersprache und seinen Ansagen. Kilic: „Er hat Ruhe ausgestrahlt.“ Ob der Keeper und/oder Gaiser einen Vertrag erhalten, „das werden wir über das Wochenende beraten und Anfang der Woche entscheiden“, sagte Sport-Geschäftsführer Alexander Klitzpera.

Nach der Pause kam Alemannia dann auch bis zur Grundlinie durch. Daniel Engelbrecht schloss einen von ihm selbst eingeleiteten Angriff über Dennis Dowidat mit der Hacke zum Ausgleich ab (54.) und traf auch im dritten Testspiel. Kapitän Aimen Demai, bereits in der 23. Minute für den benommenen, aber nicht ernsthaft am Kopf verletzten Timo Staffeldt eingewechselt, zirkelte dann in der 74. Minute einen Freistoß vom Strafraumeck zum Sieg ins Netz.

Fuat Kilic sieht die Mannschaft auf einem guten Weg zum schweren Jahresstart mit den Spielen bei Mönchengladbach II und Schalke II. „Wenn sie weiter so arbeitet und vielleicht noch eine Schippe drauflegt.“

Aachen: Kleinheider – Ernst (79. Ito), Propheter, Gaiser (46. Lünenbach), Vrzogic (46. Winter) – Graudenz (65. Zieba), Staffeldt (23. Demai), Kühnel, Dowidat (65. Mohr) – Maier (56. Rüter), Engelbrecht (72. Gödde)

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