Aachen zieht die Notbremse

Von: Christoph Pauli
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Das Aus kommt nach gut anderthalb Jahren: Jürgen Seeberger verlässt Alemannia wieder. Foto: imago/team 2

Aachen. Die Herren wirkten müde, übermüdet, als sie auf das Podium kletterten. Außerplanmäßige Pressekonferenzen haben selten einen guten Anlass. Und so war es auch an diesem Sonntag. Alemannia beurlaubt Jürgen Seeberger, der Verein trennt sich gerade vom vierten Trainer in drei Jahren.

Das ist eher eine Quote des Schreckens. Und so trugen Geschäftsführer Frithjof Kraemer und Manager Andreas Bornemann ihre Gedanken naturgemäß auch eher mit dem Enthusiasmus eines Trauerredners vor.

Seit Sonntag, seit dem 3:0-Sieg über Frankfurt, laufen die Sondierungen, erinnert Kraemer. Selbst der sichere Erfolg übertünchte die Situation nicht mehr. Als sich der Aufsichtsrat am Dienstag anmeldete, liefen die Gespräche längst. Der Trainer war informiert. „Wir waren niemals kritiklos gegenüber dem Coach”, sagt der Arbeitgeber Frithjof Kraemer, „aber wir sollten mit solchen Themen gewissenhaft umgehen.”

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