Aachen - Aachen wieder „Pokalschreck”: 2:1-Sensation gegen Mainz

Aachen wieder „Pokalschreck”: 2:1-Sensation gegen Mainz

Von: Andreas Schirmer und Maximilian Haupt, dpa
Letzte Aktualisierung:
DFB-Pokal - Alemannia Aachen - FSV Mainz 05
Aachens Marco Höger trifft zum 2:0. Foto: dpa

Aachen. Alemannia Aachen hat sich erneut als „Pokal- Schreck” erwiesen: Der Fußball-Zweitligist sorgte mit einem 2:1 (1:0) gegen Bundesliga-Tabellenführer FSV Mainz 05 für die große Überraschung der 2. Runde des DFB-Pokals.

Vor 25.657 Zuschauern erzielten Benjamin Auer (26. Minute) und Marco Höger (60.) die Tore für den Gastgeber. Adam Szalai (68.) gelang der Anschlusstreffer für Mainz, das mit dem K.o. vier Tage vor dem Erstliga-Knüller gegen Dortmund einen gehörigen Dämpfer erhielt.

Der dreimalige Pokal-Finalist Aachen zog zum elften Mal seit 1980 ins Achtelfinale ein. 2004 und 2006 war schon Rekord-Pokalsieger Bayern München am Tivoli auf der Strecke geblieben.

Der Bundesliga-Spitzenreiter aus Mainz war drei Tage nach dem 1:0 bei Bayer Leverkusen alles andere als spitze: Viele Fehlpässe, wenig Bewegung und fast keine herausgespielten Chancen - zumindest in der ersten Halbzeit.

Allein ein Schuss von der Strafraumgrenze des Österreichers Andreas Ivanschitz (22.) war zunächst die einzige reguläre Möglichkeit. Ein Tor von Sami Allagui (33.) wurde wegen Abseitsposition nicht anerkannt - eine umstrittene Entscheidung.

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel, der den Schlusspfiff wegen Meckerns auf der Tribüne verfolgen musste, hatte nach einigem Zögern seinen Mittelfeld-Shootingstar Lewis Holtby von Anbeginn spielen lassen. Holtby, der am Tivoli seine Profi-Karriere begann, agierte aber ebenso schwach wie das ganze 05-Ensemble und wurde ausgewechselt.

Tuchel hatte die Startelf im Vergleich zum Leverkusen- Spiel auf vier Positionen verändert - auch mit Blick auf das „Gipfeltreffen” am Sonntag mit Verfolger Borussia Dortmund.

Heim-Coach Peter Hyballa hatte angesichts zahlreicher Verletzter keine große Wahl. Der Tabellenzehnte der 2. Liga setzte dennoch die Akzente auf den Platz, dominierte das Geschehen über weite Strecken - und wurde belohnt: In der 26. Minute brauchte Kapitän Benjamin Auer den Ball aus Nahdistanz nach Querpass von Zoltan Stieber nur über die Torlinie schieben.

Kurz nach dem Wiederanpfiff hatte zunächst zweimal Stieber (50./58.) die Vorentscheidung auf dem Fuß. Für das 2:0 sorgte schließlich aber mit einem Traumtor in den Winkel Marco Höger (60.). Den Anschlusstreffer markierte Adam Szalai.
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