Aachen bewahrt Nerven im „Abstiegs-Endspiel”: 1:0 über Karlsruhe

Von: dpa
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Demai
Aimen Demai erzielt die Führung. Foto: dpa

Aachen. Alemannia Aachen hat die Minimalchance auf den Klassenverbleib gewahrt und die Not beim Karlsruher SC vergrößert. Im „Abstiegs-Endspiel” der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Tabellen-Drittletzten setzte sich das Schlusslicht aus Aachen mit 1:0 (1:0) durch.

Vor 21.647 Zuschauern auf dem Tivoli sorgte Aimen Demai (20.) am Sonntag für den verdienten Sieg. Damit hat die Mannschaft von Trainer Ralf Aussem den Abstand auf den Relegationsplatz auf zwei Punkte verkürzt und kann mit einem Sieg am letzten Spieltag bei München 1860 noch an den Karlsruhern vorbeiziehen. Dabei ist sie aber auf Schützenhilfe angewiesen.

Nach zuvor nur einem Sieg aus den vorigen zwölf Spielen bewiesen die Aachener Nervenstärke. Ein Kopfball von Abwehrspieler Demai aus kurzer Distanz nach einer Ecke sorgte für die erlösende frühe Führung. Dagegen fielen die Gäste eine Woche nach dem Sieg über das Spitzenteam aus Paderborn in ihren alten Trott zurück. Vor allem der mutlose Auftritt zu Spielbeginn spielte den Aachenern in die Karten. Erst in der 2. Halbzeit fand der KSC besser in das kampfbetonte Spiel, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. In einer hektischen Schlussphase zitterte sich Aachen zum Erfolg.

Dennoch kann die Alemannia (28 Punkte) die Rettung nicht aus eigener Kraft schaffen. Ohne einen Punktgewinn von Bundesliga-Aufsteiger Frankfurt am letzten Saison-Spieltag in Karlsruhe (30) wäre ein Aachener Sieg in München wertlos. Dagegen darf der KSC noch immer auf Rang 15 hoffen. Der nur zwei Zähler bessere Tabellennachbar aus Aue (32) unterlag in Duisburg.

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