4:6 in Frankfurt: Aachen ist raus

Von: Lars Reinefeld, dpa
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Eintracht Frankfurt - Alemannia Aachen
Aachens Torwart Thorsten Stuckmann (2.v.l.) und sein Mitspieler Lukasz Szukala (M) klären vor Frankfurts Alexander Meier (14). Foto: dpa

Frankfurt/Main. Dank zweier schneller Tore zu Beginn jeder Halbzeit hat Eintracht Frankfurt das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht, gegen Alemannia Aachen aber dennoch bis zum Schluss zittern müssen. Vor 27.450 Zuschauern in der Commerzbank Arena setzte sich der Fußball-Bundesligist am Mittwochabend gegen den Zweitligisten mit 6:4 (3:1) durch, zeigte dabei aber besonders in der Defensive eklatante Schwächen.

Caio (1. Minute), Nikos Liberopoulos (5., 50.), Alexander Meier (53.) und Selim Teber (89., Foulelfmeter) erzielten die Treffer für die Eintracht, die damit in dieser Saison weiter ungeschlagen bleibt. Zudem unterlief dem Aachener Lukasz Szukala ein Eigentor (45.). Babacar Gueye (23., 88.) und Benjamin Auer (66., 72.) trafen für die Alemannia.

Die Eintracht legte im zweiten Heimspiel innerhalb von vier Tagen einen Blitzstart hin. Bereits nach 48 Sekunden zappelte der Ball erstmals im Gehäuse von Aachens Torwart Thorsten Stuckmann - der Brasilianer Caio hatte abgestaubt. Die Aachener zeigten sich vom frühen Rückstand aber nicht geschockt und kamen nur zwei Minuten später fast zum Ausgleich. Doch Auer und Florian Müller scheiterten kurz nacheinander an Frankfurts Torhüter Oka Nikolov.

Wiederum zwei Minuten später erhöhten die Hausherren auf 2:0. Nach einer Ecke verlängerte Aleksandar Vasoski per Kopf auf Liberopoulos, der ebenfalls per Kopf Stuckmann überwand. Der Zweitligist bewies aber weiter Moral und wurde in der 23. Minute durch Gueye belohnt.

Krüger hatte bei seiner Premiere auf der Aachener Bank exakt jene Mannschaft aufgeboten, die am Sonntag 1860 München mit 2:0 geschlagen hatte. Eintracht-Coach Michael Skibbe nahm im Vergleich zum 1:1 gegen den Hamburger SV hingegen zwei Veränderungen vor. Für die verletzten Maik Franz und Ioannis Amanatidis standen der in der Bundesliga gesperrte Patrick Ochs und Caio in der Anfangsformation.

Nach ihrem furiosen Start verlor die Eintracht völlig unerwartet den Faden. Statt die Alemannia weiter unter Druck zu setzen, kehrte bei den Hessen der Schlendrian ein. Dennoch geriet der Erfolg des Bundesligisten zu keiner Zeit in Gefahr. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff unterlief dem Aachener Szukala ein Eigentor zum 3:1 für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Liberopoulos und Meier schnell auf 5:1, ehe Auer und Gueye gegen die nun wieder unkonzentrierten Frankfurter mit drei Treffern noch Ergebniskosmetik betrieb. Teber machte dann alles klar.
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