Alemannia bangt um den Einsatz von Albert Streit

Von: (pa)
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Aachen. Schon seit vier Tagen gibt es bei Alemannia keinen Streit. Das ist nur auf dem ersten Blick eine gute Nachricht, in Wahrheit hätten sie natürlich gerne mehr Streit in ihren Reihen.

Albert Streit hat diese Woche noch nicht trainieren können. Das Fersenbein ist nach einem Tritt angeschlagen. Der Einsatz von Aachens Kapitän am Samstag gegen Darmstadt ist ziemlich ungewiss. Das ist eine ziemlich schlechte Nachricht, denn der 32-Jährige blüht in der Zentrale auf wie eine Pflanze, die nach langer Zeit im Schatten endlich in der Sonne steht.

Der Chefsessel im Mittelfeld könnte unbesetzt bleiben. «Wir wollen kein Risiko eingehen», sagt Trainer René van Eck. Die Saison zieht sich noch in die Länge. Alternativpläne liegen schon in der Trainerkabine aus: Timmy Thiele könnte nach hinten rücken und die Angriffe sortieren, oder aber - eine neue Idee - Florian Müller könnte hinter der Sturmspitze auflaufen. Der hoch veranlagte Mittelfeldspieler hat in den letzten Wochen zunehmend Pluspunkte beim neuen Trainer gesammelt. Pluspunkte sammeln ist natürlich die Losung für die Partie, für die etwa 10.000 Karten verkauft worden sind.

«Der Sieg in Chemnitz gibt uns Selbstvertrauen. Wir müssen das jetzt durchziehen», will van Eck seinen ersten Heimsieg erreichen. Dieser Sieg in letzter Sekunde soll ein paar Blockaden gelöst haben. «Endlich haben sich die Spieler für harte Arbeit in der Woche am Wochenende einmal belohnt», sagt van Eck. «Wir sind auf einem guten Weg.» Das Manko, das die Gruppe zuverlässig begleitet: «Wir sind noch nicht kaltblütig genug.»

Jürgen Seeberger kehrt zurück

Auf der gegnerischen Trainerbank wird der Aachener Ex-Trainer Jürgen Seeberger sitzen, den Spieler wie Olajengbesi, Müller, Stehle oder Torwarttrainer Stephan Straub in keiner guten Erinnerung haben. Fehlen wird auch Tim Krumpen, der sich eine Muskelverletzung zugezogen hat. Der Keeper ist abgerutscht in der Torwart-Rangliste.

Der größere Michael Melka ist als neue Nummer 1 ausgerufen, «weil viele Teams über große und robuste Spieler verfügen», sagt van Eck. Krumpen und Mark Flekken werden sich von Woche zu Woche auf der Bank ablösen.


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