Aachen - Zuversicht und viel Angriffslust

Zuversicht und viel Angriffslust

Von: rau
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Aachen. Die einen wollen ins Finale, die anderen wären schon mit der Zwischenrunde sehr glücklich. Die Zielsetzungen der beiden Aachener Teams bei den Deutschen Meisterschaften der Lateinformationen Freitag in Braunschweig sind (noch) unterschiedlich.

Die FG TSZ Aachen/TD Düsseldorf Rot-Weiß, zuletzt Vierter der Bundesliga mit Blick auf Platz 3, will diesen bei der DM und damit eine Medaille sichern. Und der Aachener TSC Blau-Silber, als ungeschlagener Zweitliga-Meister erstmals bei einer DM dabei, will ins Abendprogramm, sprich in die Zwischenrunde, die zugleich ein Fingerzeig auf den Klassenerhalt in der im Januar beginnenden Bundesliga wäre.



„Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden, habe im letzten Training einige super Sachen gesehen”, sagt Dirk Reißer, Cheftrainer von Blau-Silber. „Wenn wir die in Braunschweig so umsetzen, bin ich zuversichtlich, die Abendveranstaltung zu erreichen. Ich denke, wir werden sportlich ein gutes Bild abgeben.” Und auch optisch, denn pünktlich zur DM sind die neuen Kleider - in leuchtendem Rot mit viel Strass und Fransen - fertig geworden.

Bei dieser DM gibt es mehr Fragezeichen als sonst: Favorit ist Titelverteidiger Grün-Gold Bremen A, zugleich Vize-Europa- und Weltmeister, der die letztjährige Choreographie „Siamo Noi” zeigt. Auch die TSG Velbert, Zweiter der Bundesliga, tanzt erneut „Fortis Nova”, jedoch besteht die Formation größtenteils aus neuen, jüngeren Tänzern. Bremen B legt „Rocky”, die Erfolgschoreographie des A-Teams, neu auf. Die Aufsteiger Blau-Silber und Greven tanzen mit „Thunder” bzw. „The Rhapsody” ihre überarbeiteten Zweitliga-Choreographien. Und die TSG Bremerhaven, durch den Rückzug von Lüdenscheid nachgerückt, zeigt „Miami Latin Stars”, mit dem die TSG 2003 DM-Gold holte. Beratend zu Seite stand dem Aufsteiger TSG-Erfolgstrainer Horst Beer, der sich im Sommer 2008 eine unbefristete Auszeit vom Formationssport genommen hatte. Neue Choreographien präsentieren somit nur die FG Aachen/Düsseldorf mit „Die Himmelsstürmer - beyond the new horizon” und Residenz Ludwigsburg mit „Rhythm of Almas”.

„Wir wollen nach oben, werden so lange arbeiten, bis wir unser Ziel erreicht haben”, verdeutlich FG-Coach Oliver Seefeldt die Zielsetzung seines Teams, das sich schon bei der Präsentation der schnellen, schwierigen Choreographie angriffslustig zeigte.
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