Düren - Ziel bleibt das internationale Parkett

Ziel bleibt das internationale Parkett

Von: Ottmar Hansen
Letzte Aktualisierung:
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Die Formationsgemeinschaft von TSZ Aachen und TSC Düsseldorf hat sich für ihren Auftritt in Düren viel vorgenommen. Das Thema ist die Rose.

Düren. Noch ist alles drin! Sogar die Teilnahme an der Europameisterschaft am 7. Mai in Tyumen in Sibirien. Dazu muss das Team der Formationsgemeinschaft von TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf beim letzten Bundesliga-Turnier der Latein-Formationen am 12. März in der Arena Kreis Düren allerdings Gegner Velbert vom zweiten Platz verdrängen.

Das A-Team von Grün-Gold Bremen belegt nach drei Turnieren den ersten Platz und wird diesen wohl auch bis zum Bundesliga-Abschluss in Düren nicht mehr her geben. Beim Aufeinandertreffen der acht Latein-Formationen zuletzt in Bremen konnte Aachen/Düsseldorf das TSZ Velbert bereits auf den dritten Platz verdrängen. „Wir werden alles daran setzen, uns vor Velbert zu qualifizieren”, zeigte sich die Vorsitzende des TSZ Aachen, Elke Eschweiler, im Gespräch mit den „DN” kämpferisch. Trotz der hohen finanziellen Belastung und der Reisestrapazen mit einem 20-stündigen Flug nach Sibirien: „Unser Ziel bleibt eine internationale Beteiligung.”

Es dreht sich alles um die Rose

Das Konzept der Aachen-Düsseldorfer Formation hat die Wertungsrichter zuletzt offenbar überzeugt. „Bei unserer Choreographie dreht sich alles um die Rose”, verrät Tänzer Rico Grein (24). Von der Musik bis zu den Kleidern der Damen , die in rosenrot gehalten sind. Auch die Anzüge der Herren sind mit Rosen bestrasst. Technisch spürt man in unserem Team die Weiterentwicklung zum Vorjahr”, macht Elke Eschweiler Appetit auf das Turnier im März. Schon beim Einmarsch stocke wohl manchem Zuschauer der Atem, kündigt Rico Grein an: „Die Damen lassen sich hinterrücks von der Schulter der Männer fallen.” Eben, um die Entfaltung einer Rose nachzubilden.

Die Formationsgemeinschaft setzt dabei weiter auf den prominenten Chef-Trainer, Oliver Seefeldt. Ihm zur Seite steht neuerdings Bernd Waldschmidt als Co-Trainer. Waldschmidt hat früheer selbst in der Formation des TSC Aachen getanzt und dabei nicht zuletzt den Weltmeistertitel geholt.

Als Mental-Trainer wurde der Niederländer Maximiliaan Winkelhuis verpflichtet. Grein: „Er hat eine andere Sicht von außen auf das Team und bringt mehr Ruhe rein.” Physiotherapeutin ist Dana Pohl aus Nideggen.

Nicht nur der Gastgeber, alle Teams der Liga schwärmten inzwischen von der Atmosphäre in der Dürener Arena, versichert Elke Eschweiler. Die Ausstattung des Veranstaltungsortes werde von der Konkurrenz inzwischen regelmäßig kopiert. Die Formationsgemeinschaft hat auch den Zuschlag bekommen, die Deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr auszurichten. Dazu sei die Arena allerdings zu klein, so Eschweiler. „Da braucht man schon 4500 Sitzplätze.” Deshalb sei man nach Düsseldorf ausgewichen. Bis auf zwei Positionen ist das Team der FG seit dem letzten Auftritt in Düren zusammen geblieben. Rico Grein: „Der Zusammenhalt in der Gruppe ist einfach riesig.” Mit am Start in Düren wird auch das zweite Team aus Aachen, der TSC Blau-Silber, sein, der derzeit allerdings auf dem letzten Tabellenplatz liegt.

Der Kartenvorverkauf (10 bis 30 Euro) für das Bundesliga-Turnier am 12. März läuft über die Geschäftsstellen des Zeitungsverlages Aachen. In Düren sind Karten bei der Firma Hamel, Markt 17, zu haben. Einlass ist um 18 Uhr, Turnierbeginn um 19 Uhr.
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