Wegberg-Beeck muss sich gegen RW Oberhausen beweisen

Von: Günter Kirschbaum
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Auseinandersetzung mit Ball und Gegner: Beecks Fabio Ribeiro (rechts) will gegen RW Oberhausen die Mehrzahl der Zweikämpfe gewinnen. Foto: Royal

Wegberg-Beeck. Noch sechs Spiele, dann ist das Intermezzo vorbei. Dann geht es für den FC Wegberg-Beeck aus der Fußball-Regionalliga zurück in den Mittelrhein-Spielbetrieb. Das sorgt die Beecker aber nicht, die den Ausflug in die Viertklassigkeit von Beginn an als Abenteuer betrachtet hatten.

Und ein Erfolg wäre es schon, wenn der bisherigen Ausbeute des Tabellenletzten (sieben Punkte) noch einige Zähler hinzugefügt werden könnten. Beginnen wollen die „Kleeblätter“ damit am Samstag (14 Uhr) im Waldstadion gegen RW Oberhausen.

„Wir haben gegen Rot-Weiß Essen und Alemannia Aachen zu Hause jeweils einen Punkt geholt“, betont Beecks Teamchef Friedel Henßen. „Jetzt kommt mit Rot-Weiß Oberhausen der dritte Traditionsklub mit einem großen Namen, und da denke ich, aller guten Dinge sind Drei.“

Die sportliche Führung rechnet sich etwas aus in dieser Begegnung. Die Berechtigung dazu lässt aus den Leistungen der Heimspiele der letzten Monate ableiten. Sogar gegen Tabellenführer Lotte verkaufte sich der FCW beachtlich. Die Oberhausener stellen derzeit in der Regionalliga kaum mehr als Mittelmaß dar.

Die Beecker Mannschaft hat in dieser Saison einen Reifeprozess durchlaufen. Waren die „Kleeblätter“ in der ersten Phase der Spielzeit die Schießbude der Liga, so sind sie konkurrenzfähig geworden. Was sich allerdings nicht in der Tabelle ablesen lässt. Doch selbst Niederlagen können dem Selbstvertrauen einen Schub geben.

„Mittlerweile hat jeder Spieler gemerkt: Wenn alle an die Grenzen gehen, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance“, glaubt Henßen, dass seine Überzeugung, die er immer wieder wie ein Mantra anführt, auch beim letzten Spieler seines Kaders angekommen ist. „Das war ein Lernprozess“, betont der Teammanager. „Wenn du drei Jahre lang Spiel, Ball und Gegner in der Mittelrheinliga bestimmt hast, musst du dich in der Regionalliga erst umstellen. Hier wird anders Fußball gespielt.“

Nun geht Henßen jedenfalls „positiv gestimmt“ an die Aufgabe gegen Oberhausen. Dabei werden zwei wichtige Spieler fehlen. Marko Karamarko sah beim 0:2 bei Schalke 04 II seine fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt, Thomas Lambertz (Muskelzerrung) kann in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

Wie diese Probleme personell gelöst werden sollen, verrät der Teamchef nicht. „Es gibt da einige Möglichkeiten“, sagt Henßen. „Wir haben einen breiten Kader.“ Die wahrscheinlichste ist aber wohl die, dass Patrik Ajani Karamarkos Position als linker Außenverteidiger einnimmt, und Enzo Wirtz im Mittelfeld die rechte Außenbahn beackert. Sebastian Wilms und Simon Küppers würden das Innenverteidiger-Paar bilden, im zentralen Mittelfeld wäre der Platz neben Johannes Walbaum für Ortis Kumanini frei.

Nichts Neues gibt es in Sachen Kader-Neubildung. So wurden beispielsweise mit Danny Richter Gespräche über seinen weiteren Verbleib geführt. Entschieden ist noch nichts. „Er kennt unsere Vorstellungen, wir seine“, betont Henßen.

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