Wegberg-Beeck: Auf die Alemannia folgt der FC Schalke 04

Von: André Nückel
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Offensiv mehr kreieren, das ist das Ziel von Wegberg-Beeck und Danny Richter, hier bei der Partie in Lotte, gegen Schalke II. Foto: osnapix

Wegberg-Beeck. Auf Alemannia Aachen folgt der FC Schalke 04 . Was ein bisschen nach Bundesliga klingt, ist das aktuelle Programm des FC Wegberg-Beeck in der Fußball-Regionalliga West. Am morgigen Samstag (14 Uhr) empfängt der Aufsteiger die U 23 der Gelsenkirchener zum nächsten Heimspiel im Waldstadion.

Mit acht Punkten aus den vergangenen fünf Begegnungen hat die Knappenschmiede von Jürgen Luginger die Abstiegszone der Staffel West zuletzt verlassen, wenn auch nur über das Torverhältnis. Dabei ist die Qualität im Kader sehr hoch. Bekannte Profis wie Christian Wetklo, Sascha Dum oder Sidney Sam standen bereits mehrfach im Aufgebot der zweiten Mannschaft.

Viele Junge, ein paar Ältere

Für Friedel Henßen, Teamchef der Beecker, zählt der kommende Kontrahent dennoch zur typischen Bundesliga-Reserve. „Ob Gladbach, Dortmund oder Schalke: Alle Teams haben viele junge Spieler, die sich noch am Anfang ihrer Karrieren befinden, und zwei, drei ältere, die mit ihrer Erfahrung helfen.“

Während Wegberg-Beeck das kräftezehrende Derby in Aachen in der Trainingswoche gut verarbeitet hat, musste Schalke II am Dienstag in Liverpool ran. Bei der Zweitvertretung des FC Everton gewannen die „Königsblauen“ im Rahmen des Premier League International Cups – ein kontinentales Turnier für Reservemannschaften – mit 1:0.

Dementsprechend dürfte die Frische beim Gegner fehlen. Ähnlich war es zuletzt auch bei David Azin. Die Neuverpflichtung der Beecker kam in den vergangenen beiden Ligaspielen nur zu Teilzeiteinsätzen. „Wenn du bei all den Wochenspielen die ganze Vorbereitung verpasst hast, macht sich das irgendwann bemerkbar“, erläutert Henßen die Situation.

Einen Startelfeinsatz schließt der Cheftrainer aber nicht aus: „David ist ein wichtiger Bestandteil im Mittelfeld.“ Nachdem gegen die Alemannia gleich zwei defensiv orientierte Kicker in der Zentrale aufgeboten worden waren, wird sich das vor eigener Kulisse wohl wieder ändern. „Offensiv müssen wir viel mehr kreieren“, fordert indes Kapitän Arian Berkigt.

Die „Kleeblätter“ besitzen gerade im Angriffsspiel ihre Stärken, nur fehlt seit dem Aufstieg die letzte Konsequenz im Abschluss. „Wir müssen zusehen“, verrät Berkigt hinsichtlich des 13. Regionalliga-Spiels, „dass wir unsere Offensivaktionen vermehren.“ Er und Azin sind zwei Akteure, die im vorderen Drittel oder aus der Tiefe heraus für den entscheidenden Moment sorgen könnten.

Henßen hält seine Karten aber noch verdeckt. Immerhin steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung, abgesehen von den beiden langzeitverletzten Maurice Passage und Stefan Zabel. „Wir haben 22 fitte Spieler, die darauf brennen, zu spielen. Es ist egal, wer aufläuft. Wir müssen einfach unsere erste Chance mal nutzen und hinten die Null halten.“

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