Aachen - Wechsel von Alemannias Volleyballern ist perfekt

Wechsel von Alemannias Volleyballern ist perfekt

Von: Roman Sobierajski
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Der Wechsel ist perfekt: Alemannias Volleyballer schlüpfen unter das Dach des PTSV Aachen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Und dann ist die Trennung am Ende doch noch schiedlich-friedlich über die Bühne gegangen: Die Volleyball-Abteilung von Alemannia Aachen wechselt zum 31. Juni das Trikot und schlüpft unter das Dach des Post Telekom Sportvereins.

 „Für uns ist es schön, dass wir jetzt beim PTSV sind und uns wieder auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren können“, kommentierte Ralph Kranzhoff, zuständig für Sponsoring und Marketing bei den Bundesliga-Volleyballerinnen, die Einigung zwischen den beiden Vereinsvorständen.

Am Donnerstagabend haben sich Helmut Kutsch, Vize-Präsident der Alemannia, und PTSV-Vorsitzender Frank Schidlowski an einen Tisch gesetzt und konnten nach ihrem ersten Treffen bereits nach zweieinhalb Stunden weißen Rauch aufsteigen lassen. Mit der (vorläufigen) Ausnahme der dritten Männermannschaft spielen die Volleyballer in der kommenden Saison unter dem Signet des PTSV. Allerdings hat auch dieses Seniorenteam noch keine abschließende Entscheidung getroffen, endgültig bei der Alemannia bleiben zu wollen. Die Entscheidung hierüber soll am kommenden Dienstag fallen.

Dass der komplette Betrieb rund um die „Ladies in Black“ – inklusive der Trainer, Betreuer und der finanziellen Verpflichtungen – ab der nächsten Saison in eine Spielbetriebs-Gesellschaft ausgegliedert wird, ist so gut wie sicher, auch wenn noch keine abschließende Entscheidung getroffen ist. „Nach den heutigen Vorstellungen werden wir eine Spielbetriebs-GmbH gründen“, erklärte PTSV-Chef Frank Schidlowski. „Wir müssen diesen Schritt gehen, allein schon, um den PTSV abzusichern.“ Dieser Schritt gebe zwar keine 100-prozentige Sicherheit, so Schidlowski, „aber mehr Versicherung als das, gibt es nicht.“

Die schwarz-gelben Volleyballer umfassen rund 350 Köpfe, „ob auch alle tatsächlich wechseln werden, muss man abwarten“, meint Schidlowski, auf den in den kommenden Wochen einiges an Arbeit wartet. „Das hat eine ganz andere Qualität, als alles andere, was wir bislang gemacht haben“, schätzt der Chef des zweitgrößten Sportvereins in Aachen. „Das betrifft nicht nur die Zahl der neuen Mitglieder, sondern auch die der notwendigen Mitarbeiter.“

Zumindest ist jetzt der Weg frei, die Pflöcke bei der Deutschen Volleyball-Liga und den Sponsoren einzuschlagen und dann Spielerinnen und einen Trainer zu verpflichten. „Wir haben uns freundschaftlich geeinigt, die Querelen sind beigelegt, jetzt geht es wieder um Volleyball“, freut sich Schidlowski.

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