Walheim - Walheim verliert gegen Meister Mainz 14:18

Walheim verliert gegen Meister Mainz 14:18

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Das Highlight des Abends: Walheims Martin Otto schultert den Mainzer Ugur Dogan nach 2:20 Minuten Kampfzeit. Foto: Wolfgang Birkenstock

Walheim. Das hat (fast) hingehauen. Mit einer brillanten Leistung verabschiedete sich Ringer Erstligist Eintracht Walheim aus der Saison. Gegen den amtierenden Meister ASV Mainz 88 verloren die Athleten des Trainergespanns Klaus Sailer und Armen Mkrytchian zwar. Aber sie brauchten sich nicht durch abgedunkelte Räume der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster zu verdrücken.

Wie von Klaus Sailer gewünscht aber dennoch nicht erwartet schafften die Gastgeber an einem bemerkenswerten Ringerabend vier Einzelsiege und ließen es ganz, ganz eng werden. Zuletzt triumphierte der Meister doch noch mit 18:14. Das wurde auf der anderen Seite als stolzes Resultat angesehen. Auch wenn die Mainzer nicht mit ihrer kompletten Mannschaft angereist waren, schmälerte das den Walheimer Einsatz ganz und gar nicht. Denn auch in der zweiten Reihe hat Meister ASV nur erstklassige Athleten in der Hinterhand.

Mannschaftssprecher Dieter Otto jubelte am späten Samstagabend: „Volle Halle, tolle Kämpfe.“ Da schlossen sich die Trainer gerne ein. Klaus Sailer applaudierte seiner gesamten Mannschaft: „Das war jetzt das I-Tüpfelchen auf die ohnehin schon super gelaufene Saison.“ In der sich der deutsche Titelträger fast noch verrechnet hätte.

Denn hätte der Walheimer Julian Grajdan genügend abgekocht, wären vier Punkte drin gewesen. Die Mainzer stellten in der 55-Kilo-Greco-Klasse keinen Gegner. Mit diesen vier Punkten wäre man bei einem Unentschieden gewesen. Dafür punktete 60-Kilo-Freistiler Adrian Mosa. Er holte gegen den Mainzer Ilir Sefaj einen hochverdienten 2:1-Sieg. Für die zwischenzeitliche Führung und das Highlight des Abends sorgte Walheims „96“er Martin Otto. Der Griechisch-Römisch Ringer schulterte den ASVer Ugur Dogan nach 2:20 Minuten. Da feierten die Eintrachtler in ihrer Halle vorzeitigen Karneval. Es stand 6:5.

Auf 10:5 erhöhte gar Nico Georgiev. Der 66-Kilo-Griechisch-Römisch-Ringer besiegte Marco Weber technisch überlegen. Nico Brunner (84 kg, GR) hatte mit Dennis Forschner mehr Mühe als erwartet. Aber dennoch reichte es zu einem 2:1-Erfolg. Für die Gesamtwertung waren die vier Eintracht-Siege nicht ausreichend. Denn Armands Zvirbulis, wie auch Jashar Yamali oder Waldemar Peil, Dennis Novakov und Rouzbeh-Khoshbin-Nazdik unterlagen ihren sehr starken Gegnern. Dennoch waren sie Teil eines Teams, das zu keinem Zeitpunkt enttäuschte. Das Eintracht schließt mit einem beachtlichen sechsten Platz die Saison ab und holte dabei vier Siege und ein Unentschieden. (mali)

Ergebnisse, 55 kg GR: Julian Grajdan – kampflos 0:0 60 kg FS: Adrian Mosa – Ilir Sefaj 2:1 66 kg GR: Nikolay Georgiev – Marco Weber 4:0 66 kg FS: Jashar Yamali – Mahmout Bayoglu 1:2 74 kg GR: Denis Novakov – Ilyas Özdemir 1:2 74 kg FS: Rouzbeh Khoshbin-Nazdik – Oleg Motsalin 0:4 84 kg GR: Nico Brunner – Dennis Forschner 2:1 84 kg FS: Waldemar Peil – Konstantin Völk 0:4 96 kg GR: Martin Otto Ugur Dogan 4:0 120 kg FS: Armands Zvirbulis – Elizbar Odirkadze 0:4

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