Vor dem Finale rüttelt Oliver Seefeldt sein Team wach

Von: rau
Letzte Aktualisierung:
9429224.jpg
Mit viel Spaß und Motivation: Die Lateinformation der FG Aachen/Düsseldorf tanzt auch in Bochum auf Platz 2. Foto. Jürgen Karl

Bochum/Aachen. Hinter dem Vorhang kündigte sich etwas an: Rhythmisches Klatschen und Trampeln, das immer schneller wurde, heizte die wartenden Zuschauer an, die selbst mit einstiegen und laut klatschten. Dann hob sich der Vorhang, und unter lautem Beifall marschierte die Aachener Lateinformation aufs Parkett.

„Wir standen ein wenig zu früh hinter dem Vorhang, haben uns selbst und damit auch dem Publikum eingeheizt“, berichtet Teamkapitän Torben Bölk lachend. Es wirkte, denn die Tänzer der FG Tanzsportzentrum Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß zeigten im Finale eine sehr gute, fehlerfreie Leistung und belegten damit auch im dritten Bundesliga-Turnier der Lateinformationen in Bochum den zweiten Platz. Es siegte der GGC Bremen A, Dritter wurde das Bremer B-Team.

Eine Woche zuvor waren die Tänzer ebenfalls auf der Bühne unterwegs, flimmerten zwei Tage später bundesweit über die Bildschirme: Beim „Orden wieder den tierischen Ernst“ boten die FG-Tänzer im Eröffnungsbild den schönen Rahmen, tanzten später zu alten Öcher Karnevalsliedern, die von der Aachener Musicalsängerin Nicole Malangré vorgetragen wurden – dieser Auftritt fiel allerdings der WDR-Schere zum Opfer. „Das hat uns allen großen Spaß gemacht. Und auch gut getan. Denn so haben wir die Köpfe wieder frei bekommen. Das hat man in der Woche auch beim Training gemerkt“, so Bölk.

Dieses schöne Gefühl war in der Vorrunde in Bochum allerdings gleich wieder verflogen. „Unser Trainer war nicht zufrieden mit uns“, gab Bölk zu. Die momentane Situation setzt den Tänzern doch mehr zu als gedacht: „Nach dem EM-Sieg konnten wir den Lohn, der realistisch war, nicht einfahren. Das hat uns stärker nach hinten geworfen als gedacht.“

Vor dem Finale rüttelte FG-Cheftrainer Oliver Seefeldt sein Team wach, das dann auch mit Spaß im Finale tanzte. Zwar gab es neben fünf mal der Platzziffer 2 überraschend zwei Mal die 3 – doch der Europameister unterstrich, dass er genau zum richtigen Zeitpunkt auf dem Weg zu seiner Top-Form ist: Denn am 21. Februar will die FG in der Arena Kreis Düren, dem „schönsten Turnier der Liga“, begeistern.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert