Volleyball: Neue Abwehrchefin voller Vorfreude auf Fans

Von: Roman Sobierajski
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Aachen. Der nächste Riesenzugang für Aachens Bundesliga-Volleyballerinnen misst exakt, nun ja, nur 168 Zentimeter. Andere Quellen gestehen der 27-jährigen Dominika Valachova gar nur 1,65 Meter zu, aber die schiere Körpergröße ist sicher nicht das entscheidende Kriterium, um die Qualitäten einer Libera zu beschreiben.

„Dominika war meine erste Wahl auf dieser Position, die im Volleyball eine der zentralen im System darstellt“, freut sich PTSV-Trainer Marek Rojko besonders über die Verpflichtung.

Und ganz unschuldig dürfte der 35-jährige Slowake auch nicht daran sein, dass die von mehreren europäischen Klubs gejagte slowakische „Volleyballerin des Jahres“ schließlich ihre Unterschrift unter das Angebot der „Ladies in Black“ setzte. Bevor Dominika Valachova im vergangenen Jahr mit dem rumänischen Klub Dinamo Romprest Bukarest erfolgreich in der Champions League spielte – Busto Arsizio und Galatasaray erwiesen sich allerdings als übermächtig –, stand sie drei Spielzeiten lang bei Rojkos Klub Doprastav Bratislava unter Vertrag.

„Zusammen mit Karolina Bedanarova in der Annahme und Valachova als Libera ist das die Kombination, die für die Defensivaufgaben zuständig“, sieht Rojko in dem Tandem auch seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld. Zumal Bednarova durch ihren Einsatz als Libera in der tschechischen Nationalmannschaft, die sich zuletzt mit einem lockeren 3:0 und 3:1 über Rumänien für die Europameisterschaft qualifizierte, in der Annahme noch an Qualität dazu gewonnen haben dürfte. „Aachen hat sicherlich nicht das höchstdotierte Angebot vorgelegt, aber wir haben Dominika von dem Projekt, das wir hier starten wollen, überzeugt.“

Die 27-Jährige selbst, die „mal was Neues anfangen wollte“, sieht in dem Wechsel nach Aachen keinesfalls einen Rückschritt. „Die Volleyball-Bundesliga genießt hier einen hervorragenden Ruf“, sagt Dominika Valachova, die sich auch auf die „freundlichen und begeisterten Fans“ freut. Ende Juli zieht der Neuzugang nach Aachen, Anfang August beginnt die Vorbereitung auf die Spielzeit.

Auch Bundesliga-Obmann Reinhard Strauch musste nicht lange überlegen, als die Verpflichtung der Abwehrchefin in Reichweite kam: „Champions-League-Teilnehmerin, Spielerin des Jahres, Libera der Nationalmannschaft. Das sind Qualitäten, die für sich sprechen, da würde niemand nein sagen.“

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