Überglücklicher Jubel und ein kleiner Wermutstropfen ...

Von: Helga Raue
Letzte Aktualisierung:

Braunschweig. Jubel ohne Ende, auch wenn die einen erst einmal einen Wermutstropfen „schlucken” mussten. Aufsteiger Aachener TSC Blau-Silber feierte bei den Deutschen Meisterschaften der Lateinformationen in Braunschweig einen tollen Einstand und übertraf mit Platz 5 die eigenen Erwartungen.

Und die FG TSZ Aachen/TD Düsseldorf Rot-Weiß sprang ins Finale, wo man Platz 4 belegte, jedoch mit drei Dreier-Wertungen andeutete, wohin der Weg in der Bundesliga gehen soll. An der Spitze blieb alles unverändert: GG Bremen A verteidigte mit allen Einser-Wertungen seinen Titel vor Velbert und Bremen B.

„Wir sind einfach überglücklich”, jubelte ATSC-Chefcoach Dirk Reißer. Ein Auftritt im Abendprogramm, sprich der Zwischenrunde - das war das große Ziel von Aufsteiger Blau-Silber. Vier Saisons mit vier Aufstiegen in Folge hatten die Aachener darauf hingearbeitet.

Dann die Überraschung - das Team wurde in der Vorrunde von Co-Trainer Roman Frieling angeführt. „Er wollte das so gerne - und obwohl mir dieses Privileg zusteht, habe ich zugestimmt, weil das das richtige Signal ans Team war”, grinste Psychologe Reißer, der damit sagen wollte, „im Abendprogramm sitze ich vorne...”

Sein Team zeigte mit der Choreographie „Thunder” eine gute Vorrunde und eine „echt coole Zwischenrunde”. Da war der Druck weg, und alle tanzten befreit auf. „Wenn wir dieses Tempo durchhalten, ist noch mehr drin”, verspricht Reißer.

Bei der FG war dem Jubel über das Erreichen des Finales erst einmal Enttäuschung gefolgt. Zu nah war Platz 3 gewesen, hatte man doch nach der Zwischenrunde vor Bremen B gelegen. Mit Bronze wurde es nichts, das Team ließ die Köpfe hängen. Erst nach und nach begriffen die Aachener „Himmelsstürmer”, was sie Großartiges geleistet hatten.

„Nach fünf Jahren haben wir erstmals wieder ein Finale erreicht”, erinnerte FG-Coach Oliver Seefeldt seine Formation und gestand: „Der Finaldurchgang hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Ich bin total zufrieden mit meiner Mannschaft. Sie hat hart gearbeitet und gekämpft.” Und mit einem Grinsen fügte der 39-Jährige hinzu: „Und bisher waren wir in der Bundesliga immer besser als bei der DM ...”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert