Köln - Traum vom Halbfinale für Wegberg-Beeck geplatzt

Traum vom Halbfinale für Wegberg-Beeck geplatzt

Von: Günter Kirschbaum
Letzte Aktualisierung:
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Dicke Luft vor dem Beecker Tor: Fünf Spieler stemmen sich dem Angriff entgegen und nehmen Torwart Patrick Nettekoven die Arbeit ab. Foto: Royal

Köln. Das Halbfinale blieb ein unerfüllter Traum. Im Viertelfinalduell der Fußball-Regionalligisten unterlag der FC Wegberg-Beeck am Dienstagabend bei Viktoria Köln mit 0:4 (0:1) und schied aus dem Mittelrheinpokal aus. Die Gastgeber waren an diesem Abend am Ende doch eine Nummer zu groß für die „Kleeblätter“.

Die Partie begann mit 15 Minuten Verspätung. Der Kölner Autobahnring war an diesem Spätnachmittag wieder einmal dicht, und der FC Wegberg-Beeck brauchte zweieinhalb Stunden für die 90 Kilometer bis zum Sportpark Höhenberg. Und als Schiedsrichter Mitja Stegemann (Bonn) dann anpfiff, waren die Gäste offenbar immer noch nicht so recht auf dem Platz. Bereits in der 3. Minute traf David Jansen zur Führung für die Viktoria. Ein früher Rückstand, das hatte Teamchef Friedel Henßen seinen Jungs mit auf den Weg gegeben, sollte unbedingt vermieden werden.

Wirtz verpasst den Ausgleich

Doch der Außenseiter erholte sich von diesem Rückstand schnell. Fast im Gegenzug hatte Enzo Wirtz den Ausgleich auf dem Fuß, doch freistehend im 16er schoss er knapp rechts vorbei. „Eine tausendprozentige“, urteilte Trainer Dirk Ruhrig. „Die muss er machen.“

Dann traf Sahin Dagistan nach Doppelpass mit Johannes Walbaum den Ball nicht richtig (19.), und Danny Richter scheiterte noch zwei Mal (36. und 42.). Der Außenseiter hatte sogar ein Chancenplus. „Nach den Tormöglichkeiten müssen wir 3:2 führen“, trauerte Teamchef Henßen diesen Szenen nach. Und Beecks 2. Vorsitzender Thomas Klingen merkte beim Seitenwechsel an: „Wir müssen endlich einmal unsere Chancen nutzen.“

Zu diesem Zeitpunkt konnte Klingen noch nicht ahnen, dass der Beginn des zweiten Spielabschnittes in Höhenberg eine Blaupause der Startminuten der ersten Halbzeit sein würde. Denn die Gastgeber drängten vom Wiederanstoß an auf eine Vorentscheidung. Und es waren noch keine 120 Sekunden gespielt, da zappelte die Kugel zum zweiten Mal hinter Patrick Nettekoven im Beecker Netz. Sven Kreyer hatte das 2:0 erzielt. „Dieses Gegentor hat uns das Genick gebrochen“, bewertete Trainer Dirk Ruhrig diese Szene.

Nun wurde die Partie, die die Gäste vor der Pause offen gestaltet hatten, doch einseitig. Die Viktoria hatte die Sache im Griff. Und zwei Fehler der Beecker wurden noch bestraft. Zunächst schloss der kurz zuvor eingewechselte Fatih Candan einen Konter nach einem Beecker Freistoß mit dem 3:0 ab (75.), und sechs Minuten später war er nach einem Ballverlust des FCW im Mittelfeld zur Stelle und traf zum 4:0-Endstand.

Wegberg-Beeck: Nettekoven - Ribeiro, Wilms, Küppers, Karamarko (74. Ajani) - Lambertz (62. Berkigt), Walbaum, Kumanini, Richter (79. Bischoff) - Wirtz, Dagistan

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