Tom Dumoulin und der deutsche Sprinter starten in Vaals und Sittard

Von: Wilhelm Peters
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Giro-Sieger Tom Dumoulin kommt als neuer Ritter von Oranje-Nassau. Foto: dpa

Vaals/Sittard. Im Auftrag Seiner Majestät König Willem Alexander der Niederlande ernannte Sport-Staatssekretär Martin van Rijn den 26 Jahre alten Zeitfahrspezialisten Tom Dumoulin am Mittwoch zum Ritter von Oranje-Nassau. Dumoulin, der Radprofi in Diensten des deutschen WorldTour-Teams Sunweb, hatte vergangenen Sonntag Historisches vollbracht: Der Maastrichter sicherte sich im abschließenden Zeitfahren des 100. Giro d‘Italia als erster Niederländer den Gesamtsieg der zweitgrößten Rundfahrt der Welt.

Ab Freitag ist Dumoulin, der am Donnerstag in Sittard die Sportzone Limburg nahe dem Fußballstadion von Fortuna eröffnete, drei Tage lang in seiner Heimat Limburg hautnah bei der Premiere des neu entwickelten Rennformats „Hammer Series“ zu erleben.

Erstes der drei schweren Kriterien ist am Freitag (15 bis 17 Uhr) das Ausscheidungsrennen über 77 Kilometer auf einer sieben Kilometer langen Runde in Vaals. Elf Mal müssen die zwölf gemeldeten WorldTour- Teams und vier „Zweitligisten“ aus jeweils fünf Fahrern vom Vaalser Julianaplein auf den Dreiländerpunkt klettern und Punkte sammeln. Alleine das Teamergebnis zählt, eine Einzelwertung gibt es nicht.

Dem „Hammer-Climb“ folgen am Samstag der Sprint (15 bis 17 Uhr) und Sonntag die Mannschaftsverfolgung (14.50 bis 17 Uhr), beides in Sittard, beides als Rennen über mehrere Runden. Das Team, das in allen drei Wettbewerben die meisten Punkte sammelt, ist inoffizieller „Team-Weltmeister“.

Die Meldeliste verspricht Weltklasse-Niveau: Der Rostocker André Greipel und seine Kollegen vom Team Lotto Soudal sind auf der Jagd nach Punkten Herausforderer der Dumoulin-Mannschaft. Der viermalige Sieger des Amstel Gold Race, Philippe Gilbert aus Verviers, mit seinem Team Quick-Step Floors ist ein weiterer. Gilbert sagte am Donnerstag auf der Präsentation der Rennserie in Sittard: „Die Menschen werden die Hammer-Serie lieben. Es werden sich nach ein paar Runden Gruppen bilden, so dass es für die Zuschauer immer etwas zu sehen gibt.“

Die Premiere heute in Vaals kann unter anderem auf dem Julia-naplein live und auf Großleinwand verfolgt werden. Dort findet auch die Siegerehrung der „ersten Etappe“ statt, während das Ziel auf dem Dreiländerpunkt installiert ist. „Näher kann man ein Rennen nicht erleben“, sagt Sportdirektor Ron Frambach.

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