Aachen - TK Kurhaus: Vorzeitiger Jubel oder ein finaler Saison-Neustart?

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TK Kurhaus: Vorzeitiger Jubel oder ein finaler Saison-Neustart?

Von: Roman Sobierajski
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Das Objekt der Begierde: Wie immer die Partie in Halle auch enden mag, der Meister-Pokal wird erst am letzten Spieltag überreicht. Foto: Decoux

Aachen. Die Ausgangslage ist fast dieselbe wie schon vor zwei Jahren: Der TK Kurhaus Aachen trifft am Sonntag (11 Uhr), dem vorletzten Spieltag der Tennis-Bundesliga, auf den Zweitplatzierten Blau-Weiss Halle. 2013 dauerte das erbitterte Ringen um den Meistertitel sieben Stunden, am Ende stand für das Lambertz-Team ein glückliches Remis zu Buche: Nachdem Halle nach den Einzeln mit 3:1 geführt hatte, musste der TK Kurhaus beide Einzel gewinnen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Und das kleine Wunder gelang: Beide Aachener Doppel mussten in den entscheidenden Champions Tiebreak, beide Male schlug das Pendel zugunsten der Gäste aus, Dominik Meffert und Frantisek Cermak setzten sich denkbar knapp mit 11:9 durch. Aachen konnte vorzeitig die Sektkorken knallen lassen, die finale Begegnung gegen Reutlingen war kein echter Stolperstein mehr.

Im vergangenen Jahr revanchierte sich Halle dann auf der Anlage am Aachener Stadtpark: Die Gäste aus Westfalen setzten sich mit 5:1 durch, und die Niederlage im Champions Tiebreak des Aacheners Alja Bedene gegen Jarkko Nieminen auf Hallenser Seite bleibt unvergessen: Mit 18:20 musste sich der Slowene geschlagen geben.

Und am kommenden Sonntag? Die Situation ist ähnlich, allerdings mit entscheidendem Vorteil für den TK Kurhaus, der bei einem Sieg bereits einen Spieltag vor Saisonende dem amtierenden Meister den Titel entreißen könnte. Durch die unerwartete Heimpleite der Hallenser gegen Mannheim hat der ungeschlagene TK Kurhaus zwei Punkte Vorsprung und eine um vier Matchpunkte bessere Bilanz vor dem direkten Aufeinandertreffen, wäre als Gewinner nicht mehr einholbar.

Bei einem Remis in Halle wäre die endgültige Entscheidung um eine Woche vertagt. Dann würde dem TK Kurhaus nicht nur ein einfacher Sieg gegen Aufsteiger Rot-Weiß Köln auf eigener Anlage reichen, um den Meisterpokal zum sechsten Mal nach 2008 und 2009 sowie von 2011 bis 2013 in den Himmel recken zu können: Selbst bei einem Unentschieden wäre es völlig egal, wie die Partie von Halle in Neuss endet.

Bei einem Sieg der Hallenser ginge, abhängig vom Ergebnis, die Rechnerei los, der Titel wäre für den TK Kurhaus aber immer noch machbar. Sollte Aachen mit 1:5 unterliegen, stehen beide Teams sieg- und punktgleich an der Spitze – und die Saison ginge für die beiden Top-Teams am allerletzten Spieltag wieder von vorne los.

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