TK Kurhaus Aachen will das erste Heimspiel gegen Köln gewinnen

Von: Benjamin Jansen
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Überzeugte im Stadtduell mit einem starken Einzel und einem noch stärkeren Doppel – und ist auch am zweiten Spieltag gegen Rot-Weiss Köln im Einsatz: Nils Langer. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Viel Zeit blieb Alex Legsding nicht, um den Auftaktsieg in der Tennisbundesliga zu genießen. Dabei war es kein normales Spiel, das der TK Kurhaus Aachen am Sonntag mit 5:1 gewann, es war das Stadtduell gegen Blau-Weiss Aachen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das war mehr als wir erwarten konnten“, erklärt der Teamchef des Lambertz-Teams, um dann direkt hinterherzuschieben: „Ich hoffe, dass wir gegen Köln an diese Leistung anknüpfen können“.

Die Krux: Um eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzubekommen, die am heutigen Freitag im ersten Heimspiel gegen Rot-Weiss Köln (13 Uhr) die Tabellenführung verteidigen soll, musste Legsding quasi seit dem letzten Ballwechsel am Sonntag viel Zeit investieren – erst am Donnerstag konnten die Fragezeichen ausradiert werden.

Fest steht, dass der Argentinier Diego Schwartzman auf der Anlage im Kurpark aufschlagen wird, Philipp Petzschner und Nils Langer sind für das Doppel gesetzt. Mit Gastao Elias, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe, die alle am Donnerstag beim Challenger in Braunschweig im Achtelfinale ausgeschieden sind, führte der Sportliche Leiter aussichtsreiche Gespräche. Abgesagt hat dagegen Norbert Gombos, der nicht nur Legsding, sondern auch das Aachener Publikum bei seinem ersten Auftritt am Sonntag verzückt hatte: „Norbert hat mit sehr viel Herzblut gespielt. Das hat allen richtig gut gefallen.“

Was auf sein Team zukommen könnte, ahnt Legsding bereits: „Die Kölner werden mit der bestmöglichen Mannschaft anreisen.“ Wie dieses Team aussehen könnte, verrät RW-Coach Ralph Grambow nicht. Nur so viel: „Dustin Brown wird spielen.“

Sollte der Franzose Benoit Paire, der sich in Wimbledon erst im Achtelfinale dem Weltranglistenersten Andy Murray geschlagen geben musste, Köln den Zuschlag geben und nach Aachen reisen, kommt es an Nummer 1 zum Spitzenspiel. Oder wie Legsding es formuliert: „Schwartzman gegen Paire – das hat schon Finalcharakter.“ Der Kurhaus-Teamchef freut sich auch auf den ersten Auftritt von Philipp Petzschner in dieser Saison. „Philipp ist gut drauf. Ich bin sehr gespannt auf seine Leistung.“

Die Freude über die Wetterprognose hält sich dagegen in Grenzen. Zum Nachmittag hin soll es sich zuziehen und nicht nur Dominik Meffert hofft, „dass das Wetter hält und wir das Spiel gut über die Bühne bringen werden“. Der Kurhaus-Coach trainierte am Donnerstag bereits mit Diego Schwartzman, Philipp Petzschner und Nils Langer – bei strahlendem Sonnenschein auf Asche.

Unabhängig davon, ob der Umzug in die Halle droht: Alex Legsding rechnet mit „einem offenem Kampf. Die Chancen sind 50:50.“

Die Kölner setzten am ersten Spieltag ein Ausrufezeichen, als sie Blau-Weiß Halle ein 3:3 abtrotzten. Dennoch sieht RW-Coach Grambow die Rollenverteilung ein wenig anders: „Kurhaus ist der Favorit. Wir werden dennoch versuchen zu punkten.“

Sollte das gelingen, wäre es eine Premiere: In den ersten beiden Vergleichen setzten sich die Aachener durch. Gegen eine Fortsetzung dieser Serie dürfte Legsding sicher nichts haben.

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