Aachen/Nürnberg - Tennisbundesliga: Der TK Kurhaus kann sich von Halle absetzen

Tennisbundesliga: Der TK Kurhaus kann sich von Halle absetzen

Von: rom
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Kassierte die einzige Niederlage auf Seiten des TK Kurhaus an einem ansonsten perfekten Spieltag: Nur Matthias Bachinger musste in Nürnberg sein Match abgeben. Foto: sport/Zink

Aachen/Nürnberg. War das bereits der Spieltag, der eine kleine Vorentscheidung zugunsten des Deutschen Vizemeisters gebracht hat? Während der TK Kurhaus Aachen in der Tennisbundesliga beim 1. FC Nürnberg mit 5:1 gewann, patzte der ärgste Titelkonkurrent Blau-Weiß Halle auf eigener Anlage gegen Mannheim und büßte wichtige Punkte ein.

Zwar hatte Tabellenschlusslicht Nürnberg nicht sein bestes Team an den Start gebracht und sich gegen den fünfmaligen Deutschen Meister wohl nicht allzu große Siegchancen ausgerechnet, doch die jungen „Clubberer“ machten den Kurhaus-Spielern dennoch das Leben schwer. Seiner bisherigen „Linie“ treu blieb Aachens Topspieler Pablo Cuevas, der seinen bislang drei gewonnenen Partien im Champions Tiebreak die vierte hinzufügte. „Sein Gegner Gianluca Naso hat so stark aufgespielt, dass man sich fragt, warum er eigentlich seit zehn Jahren um Weltranglisten-Position 200 herumdümpelt“, befand Aachens Teamchef Alex Legsding nach der mit 10:8 recht knapp gewonnenen Entscheidung.

Dass ein Spieler aus der zweiten Reihe über sich hinauswachsen kann, musste auch Aachens Matthias Bachinger zur Kenntnis nehmen. Dem Kurhaus-Spieler unterliefen mit zunehmender Ratlosigkeit einige „unforced errors“, und „für einen Spieler wie Wunner, der auf der Tour niemals so ein Kaliber vor die Flinte bekommt, ist die Partie dann der Höhepunkt des Jahres“, sah Legsding einen stark aufspielenden Nürnberger, der sich ebenfalls im Champions Tiebreak durchsetzte.

Jubel am Liveticker

Die beiden weiteren Einzel waren keine große Prüfung für die Kurhaus-Cracks: Florian Mayer, der nach seiner langen Verletzung auf eine Wildcard für das Hamburger Turnier hofft, war beim 6:3, 6:3 über Lorenzo Giustino für die Trainingseinheit dankbar, Andreas Beck hatte auf Position vier bei seinem 6:1, 6:1 über Daniel Uhlig (ATP 1292) noch weniger Probleme, sich durchzusetzen.

Für den Aachener Siegpunkt sorgte dann das zweite Aachener Doppel Daniel Brands und Philipp Petzschner, das sich mühelos und ungefährdet gegen Wunner/Uhlig durchsetzte. Da auch Doppelspezialist Dominik Meffert an der Seite von Andreas Beck abschließend als Sieger vom Platz ging, hatten die Aachener, die über Liveticker die Geschehnisse in Halle verfolgten, nach dem letzten Ballwechsel allen Grund zum Jubel: „Ich hätte niemals zu hoffen gewagt, dass Mannheim aus Halle zwei Punkte entführen kann“, freute sich auch Aachens Teammanager über einen perfekten Spieltag für den TK Kurhaus Aachen: weiterhin ungeschlagen, die Matchpunkte-Bilanz verbessert, den Vorsprung auf Halle ausgebaut.

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