Aachen - Tennisbundesliga: Blau-Weiss bleibt ungeschlagen

Tennisbundesliga: Blau-Weiss bleibt ungeschlagen

Von: rom
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Unglückliche Niederlage: Yannick Reuter kassierte im Champions Tiebreak einen Strafpunkt und unterlag mit 9:11. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Mit diesem klaren Erfolg hatte wohl auch Alex Jakubec, Mannschaftsführer von Blau-Weiss Aachen in der 2. Tennisbundesliga, nicht unbedingt gerechnet: Mit dem 7:2 über Blau-Weiss Berlin bleiben die Aachener auch nach dem dritten Spieltag ohne Niederlage und führen weiterhin das Tableau an.

Blau-Weiss hatte für das Gastspiel der Berliner Gäste seine bislang spielstärkste Mannschaft zusammengetrommelt, und zumindest nach den Einzeln – von einer zweistündigen Regenpause unterbrochen – zeigte sich, dass sich die Vorsichtsmaßnahme auch auszahlen sollte. Aachens Nummer zwei, Germaine Gigounon unterlag im Champions Tiebreak (7:10) wie sein Mannschaftskollege Yannick Reuter. Wobei die Niederlage der Aachener Nummer drei fast schon tragische Züge hatte: Reuter verlor zwei Mal den zweiten Ball aus der Hosentasche, wurde dafür im Champions Tiebreak mit einem Strafpunkt bedacht und lag bei einsetzendem Regen mit 2:4 zurück. Über 3:6 holte der Belgier bis zum 9:9 auf, um sich letztendlich doch 9:11 geschlagen geben zu müssen.

Vier überlegene Einzel

Doch die weiteren Blau-Weiss-Spieler sorgten für einen fast schon beruhigenden 4:2-Vorsprung, so dass zum Sieg schon ein einziges gewonnenes Doppel reichte. Aachens Topspieler Niels Desein gewann ebenso souverän in zwei Sätzen (6:1, 6:2) wie auch Yannick Mertens (6:1, 6:1), Josselin Ouanna (6:2, 6:3) und Jannis Kahlke (6:1, 6:2). „Wir hatten eine superstarke Mannschaft am Start“, freute sich Jakubec, „der Auftritt von Desein war schon eine Demonstration von Können und Spielfreude“.

Dass Blau-Weiss trotz des Vorsprungs am Ende nicht noch als unglücklicher Verlierer vom Platz gehen würde, war dann relativ schnell klar, da die Gegner von Ouanna und Kahlke beim Stand von 6:1, 2:0 für die Aachener verletzt aufgeben mussten. Desein/Mertens und Gigounon/Reuter schraubten das Ergebnis weiter hoch und sorgten für den bislang höchsten Saisonsieg der Blau-Weissen.

„Mit drei Siegen aus den ersten drei Begegnungen war nicht unbedingt zu rechnen“, freute sich Alex Jakubec, der das erste Saisonziel fast schon beruhigt abhaken kann. „Mit dem Abstiegskampf werden wir wahrscheinlich nichts mehr zu tun haben“, stapelte der Aachener Teamchef tief.

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