Aachen/Mülheim - Tanz: Seefeldt ist „sehr zufrieden“ mit dem zweiten Platz

Tanz: Seefeldt ist „sehr zufrieden“ mit dem zweiten Platz

Von: wp
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In Mülheim wieder auf Platz 2: die Lateinformation der FG Aachen/Düsseldorf. Foto: Jürgen Karl

Aachen/Mülheim. Es gibt sie, die objektiven Kriterien, mit denen Sportlerinnen und Sportler bewertet werden. Auch im Tanzsport. Die Frage ist dann zuweilen, wie die objektiven Kriterien, etwa Synchronität bei Lateinformationen, subjektiv von den Wertungsrichtern beurteilt werden.

Am Samstag, beim zweiten Bundesligaturnier in Mülheim zeigte das Team der Formationsgemeinschaft TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß nach eigener Einschätzung eine „bessere Leistung“ (Kapitän Torben Bölk) als bei der Saisonpremiere 14 Tage zuvor in Bremen. Und wurde in Mülheim dennoch „schlechter“ bewertet.

Gab es in Bremen hinter Gastgeber und Sieger Grün-Gold-Club Bremen A, der erwartungsgemäß achtmal auf Rang 1 gewertet wurde, für die zweitplatzierte FG Aachen/Düsseldorf sechmal eine 2 und zweimal eine 3, waren es nun noch fünf Zweier- und drei Dreierwertungen, die die Mannschaft von Cheftrainer Oliver Seefeldt hinter Bremen A mit erneut der Idealwertung erhielt. Auf Platz 3 folgte Bremen B (Platzziffern 34322243). Die „Zweitvertretung“ nahm Aachen/Düsseldorf durch die Einschätzung der Wertungsrichter somit eine dritte „Zwei“ ab. Gleichzeitig setzten zwei „Unparteiische“ die Bremer B-Vertretung auf Rang 4.

„Die Mannschaft hat ein sehr gutes Turnier getanzt. Mit den Wertungen bin ich nicht ganz einverstanden, aber das ist kein Pro-blem“, gab Seefeldt seinem Team gute Noten und betonte: „Die Synchronität war im Vergleich zum ersten Turnier viel besser. Wir haben in der Vorrunde nur kleine Fehler gemacht, in der Finalrunde aber sehr gut getanzt. Ich bin sehr zufrieden.“ Nun will der Cheftrainer mit seinen Tänzerinnen und Tänzern bis zum dritten Turnier am 7. Februar in Bochum „weiter an den technischen Feinheiten arbeiten, um diese Leistung zu halten“. Die Konkurrenz in Mülheim mochte und konnte Seefeld nicht beurteilen.

Nun wird es „tierisch ernst“

Kapitän Torben Bölk sprach von einer „deutlich besseren Leistung“ als in Bremen: „Gefordert waren Vortrefflichkeit und Konzentration. Wir haben beides in Mülheim geliefert.“ Kein Grund also, an der eigenen Leistung zu zweifeln, wohl aber daran zu arbeiten, die Wertungsrichter zu überzeugen, dass Europameister Aachen/Düsseldorf hinter Seriensieger Bremen A zweite Kraft im Lande ist. So wie das ausnahmslos alle bei der Deutschen Meisterschaft Mitte November in Ludwigsburg bewertet haben. „Wenn unser Gesamtpaket, das wir anbieten, nicht gut wäre, hätten wir bei der DM sicher nicht so glatt auf Platz zwei gelegen“, sagt Bölk.

Nun freut sich das ganze Team auf diese Woche, an deren Ende die FG Aachen/Düsseldorf in Aachen auf der Bühne steht: Samstag wird der Orden wider den tierischen Ernst vergeben. Und da tanzen Bölk und Co. „Das wird sehr spaßig und locker“, sagt er.

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