Aachen - Talenten den Weg „nach oben“ erleichtern

Talenten den Weg „nach oben“ erleichtern

Von: Helga Raue
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Die Neuzugänge von Alemannia Aachen II: Coach Sven Schaffrath (von links) beim Trainingsauftakt mit Gerrit Wiff, Meik Kühnel, Onur Alagöz, Klaas Jan Kurzke und Tugay Sahin. Es fehlt Pascal Wehner. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Der Weg nach oben soll kürzer werden, vor allem sollen Talente ihn schneller beschreiten können. Bei Alemannia Aachen wird ab dieser Saison ein neues Konzept verfolgt, das die Verbindungen zwischen den Teams kurz halten soll.

Im Mittelpunkt: Fußball-Mittelrheinligist Alemannia Aachen II. Aus der U 23 soll eine U 21 werden, die als Bindeglied zwischen der U 19 und dem Regionalliga-Team dienen soll.

„Unsere Talente sollen früher und schneller an den Männerfußball herangeführt werden, mit der Zielsetzung, sie so schnell wie möglich ,nach oben‘ abzugeben“, verdeutlicht Sven Schaffrath, der in sein zweites Jahr als verantwortlicher Trainer der Alemannia-Reserve geht. Das spiegelt sich auch im Kader wider, der weiter verjüngt wurde und nur aus 13 Feldspielern besteht.

Einen Torwart sucht man vergeblich. „Oben gibt es drei Keeper, und auch die U 19 verfügt über vier, von denen Roy Flekken bei uns spielberechtigt ist“, so Schaffrath. Das macht deutlich, wie man sich in Aachen die enge Verbindung vorstellt: Spieler „von oben“ werden genauso eingebunden wie der bereits spielberechtigte ältere Jahrgang der U 19. Schaffrath: „Das wird auf jeden Fall eine interessante Saison, da aus Spielern von drei Teams eine Mannschaft geformt werden muss.“

Zu sieben Spielern aus dem alten Kader rückten Meik Kühnel, Tugay Sahin und Pascal Wehner aus der eigenen A-Jugend hoch. Und nur drei externe Neuzugänge wurden verpflichtet: Onur Alagöz (Rott), Klaas Jan Kurzke (Arnoldsweiler) und Gerrit Wiff (Hamm). Weitere Änderung: Aachens U 21 trainiert künftig um 18.30 Uhr gemeinsam mit der U 19, die nach wie vor von Kai Uwe Kallenbach betreut wird und am 16. Juli mit 24 Feldspielern und vier Keepern in die Vorbereitung einsteigt.

„Wir haben zwei Saisonziele: Nachwuchs für oben auszubilden und die U 19 an den Seniorenbereich heranzuführen“, sagt Schaffrath. „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber an Tabellenplätze denken wir nicht.“ Gerne darf sich der Erfolg sicher aber auch in der Tabelle widerspiegeln: Obwohl kaum an zwei Spieltagen das gleiche Team auf dem Platz stand, gelang es dem seit Sonntag 30-Jährigen, seine Jungs in der vergangenen Saison auf Platz 4 zu führen. „Da der Kern zusammengeblieben ist, hoffe ich, dass wir in dieser Saison früher zu Stabilität finden“, so der Coach. Doch die Vorbereitungen werden von Verletzungen überschattet: Daniel Hofmann, Nico Dautzenberg, Christophe de Sousa, Sahin und Wehner sind noch nicht wieder fit. „Ich hoffe, sie sind bis zum Saisonauftakt wieder fit“, so Schaffrath, der schon am Sonntag zum ersten Testspiel bei Regionalliga-Aufsteiger FC Hennef bittet.

Testspiele: 13. Juli Hennef - Alem. II (11.00), 16. Juli Breinig - Alem. II (19.00), 22. Juli GFC Düren - Alem. II (19.00), 25. Juli Freialdenhoven - Alem. II (19.00, Inden /Altdorf), 28. Juli Turnier in Rurdorf (19.00; 31. Juli Halbfinale, 3. August Finale), 5. August Vorrunde Stadtmeisterschaft (18.00, Verlautenheide; 8. August Halbfinale, 10. August Finale)

Abgänge: Marvin Brauweiler, Sebastian Wirtz, Kengo Fukudome (alle erste Mannschaft), Mergim Statovci (Walheim), Raphael de Sousa (Düdelingen), Tom Moosmayer (Roetgen), Branimir Knez (Ww. Aachen), Yannis Büge, Vincenzo Candela, Takuja Morita, Sebastian Tkacz, Tiago Santana (alle unbekannt).

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