Köln - Selbst der FC ist keine Gefahr für sich

Selbst der FC ist keine Gefahr für sich

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
Fc Köln
Dresden wurde nicht zum Stolperstein: Köln marschiert in der Zweiten Fußball-Bundesliga vorweg – und die Konkurrenz patzt weiter.

Köln. Wenig vermittelt momentan den Eindruck, dass der Verein, der dem 1. FC Köln bei der Rückkehr ins Fußball-Oberhaus richtig gefährlich werden könnte, das bislang erfolgreiche Projekt noch gefährdet: der 1. FC Köln selbst. „Wir haben eigentlich nicht wahnsinnig viel falsch gemacht“, zog FC-Trainer Peter Stöger ein Fazit, das für die 90 Minuten beim 3:1-Sieg über Dynamo Dresden ebenso Gültigkeit hat, wie für die gesamte Hinrunde.

Die drei Treffer für den Tabellenführer – ein Doppelpack von Mittelstürmer Patrick Helmes (14./25.) und ein strammer Schuss von Kapitän Miso Brecko – resultierten ebenso aus Fehlern des Gegners wie das 1:3 durch Amine Aoudia, das auf die Kappe von Linksverteidiger Jonas Hector geht. „Das tut mit wirklich leid für Jonas, der nach dem Fehler so perfekt weitergespielt hat wie eigentlich während der gesamten Saison“, fühlte Mittelfeldmann Yannick Gerhardt mit dem Kollegen.

Nur acht Gegentore in 18 Spielen vermitteln ein klares Bild, warum der FC zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz steht, zumal die Konkurrenz den Durchhänger zum Ende der Hinrunde nicht nutzen konnte. Im Gegenteil: „Der Treffer von Paderborn wurde im Stadion lauter bejubelt als unser eigener“, bekam auch Gerhardt mit, dass Kaiserslautern gleichzeitig verlor. Und auch Greuther Fürth wahrte am Sonntag nach der Niederlage in Bielefeld den respektvollen Vier-Punkte-Rückstand.

Wenn alle Stricke reißen, steht mit Timo Horn noch der Torwart mit der besten Abwehrquote im bezahlten Fußball zwischen den Pfosten, der den sehenswerten Freistoß des Dresdners Tobias Lempe (74.) an den Pfosten lenkte und den Anschlusstreffer vor 45.000 Zuschauern verhinderte.

„Wir fahren jetzt mit breiter Brust zum Derby nach Düsseldorf“, „drohte“ Helmes vor dem letzten Spiel des Jahres. „Wenn wir da gewinnen, haben wir das Jahr 2013 perfekt zu Ende gebracht.“

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