Schafhausen wird vom Gegner zuerst unterschätzt

Von: rau
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Aachen. Für Union Schafhausen war das verlängerte Wochenende unverhofft intensiv. Zu Hause richtete man die Stadtmeisterschaft aus. Mit vier Siegen in der Vorrunde zog das Team von Jochen Küppers am Freitag ungeschlagen in die Zwischenrunde am Sonntag ein. Ausruhen konnten die Spieler des Fußball-Bezirksligisten nicht.

Am Samstag ging es nach Aachen – erstmals stand der Klub in der Endrunde um den Hallencup.

„Wir haben die beste Mannschaft gestellt, die wir angesichts von Verletzten und Urlauben stellen konnten. Dafür bin ich mit unseren Auftritten sehr zufrieden“, zog Küppers Bilanz. Der Bezirksligist hatte in seinem ersten Spiel Vichttal überrascht. „Ich glaube, der VfL hat uns zuerst unterschätzt“, sah Küppers, dass seine Jungs schnell den Respekt vor dem höherklassigen Gegner ablegten. Mit deutlichem Selbstvertrauen ging sein Team in die Partie gegen Walheim, Keeper Alex Lübges machte erneut beste Chancen zunichte. „Aber in einigen Situationen war zu sehen, dass mein Team noch etwas grün hinter den Ohren ist.“

Dem 2:1 gegen Vichttal war ein 2:4 gegen Walheim gefolgt. Doch die Chancen der Hertha waren schon nach ihrer ersten Partie minimal. 1:1 hatte es gegen Vichttal bis zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gestanden, dann zog der VfL das Tempo an, agierte aggressiver, wechselte mit 4:1 und siegte nach hinten raus 7:1. „Wir haben an die Leistung aus dem ersten Vorrundenspiel angeknüpft, waren sogar noch einen Tick schlechter“, bemängelte Walheims „Co“ Marcel Hilgert. „Wir hatten gehofft, wir könnten noch eine Schippe im vergleich zum Vorrunden-Endspiel drauflegen, aber das war ein Schritt zurück.“

Auch wenn sein Team an seinem Geburtstag ohne Punkte blieb, war Michael Burlet mit den Auftritten nicht unzufrieden. Die 3:0-Führung von Freialdenhoven verkürzte der SV Breinig auf 2:4, und hielt auch eine Halbzeit gegen Wegberg-Beeck (1:3) die Partie offen, ehe es nach hinten raus deutlich wurde (1:7). „Die Borussia war einfach effektiver als wir, aber wir haben uns gut verkauft, da war ein Punkt drin“, so Burlet, der aber ehrlich zugab, dass sein Team dem späteren Turniersieger „in allen Belangen unterlegen war“.

Frustriert reiste Michael Kruskopf ab. „Kein Spiel verloren und trotzdem nicht weiter“, bemängelte der „Co“ von Freialdenhoven, der den urlaubenden Winnie Hannes vertrat, den Turniermodus. Sein Team hatte gegen Beeck schlecht ins Spiel gefunden und schnell 0:3 zurückgelegen, „doch dann hätten wir das Spiel sogar kippen können“. Dem 5:5 ließ die Borussia das 4:2 gegen Walheim folgen – doch das Torverhältnis sprach gegen den Mittelrheinligisten. „Insgesamt kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie habent gezeigt, was wir vorhatten und sich gut präsentiert.“

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