Aachen - Sandmann ist sicher: Das ist noch was zu machen

Sandmann ist sicher: Das ist noch was zu machen

Von: wp
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Liefert in der Dressur das beste Ergebnis für die deutsche Equipe ab: Christoph Sandmann fährt auf Platz fünf.

Aachen. Der Abstand scheint groß, doch Christoph Sandmann ist sicher: „Da ist noch was zu machen.“ Die Niederländer Ijsbrand Chardon, Theo Timmerman und Koos de Ronde liefern sich wie gehabt im Länderkampf der Gespannfahrer das erwartete Duell mit der deutschen Mannschaft (Christoph Sandmann, Georg von Stein, Mareike Harm).

Nach der ersten Teilprüfung im Fendt Nationenpreis, dem „Preis der Martello Immobilienmanagment GmbH & Co. KG“, liegen die Nachbarn mit 79,56 Fehlerpunkten um 13,17 Zähler vor der deutschen Mannschaft (92,73). Die Entscheidung fällt am Samstag („Wohnwelt Pallen Marathon“) und Sonntag („Preis der H&T Automotive Components“).

Bundestrainer Karl-Heinz Geiger hat bekanntlich erstmals Mareike Harm ins Aachen-Team berufen, „weil sie rein rechnerisch in der Dressur und im Kegelfahren mehr Punkte sammeln kann als Michael Brauchle, der zurzeit Probleme mit einem seiner Pferde hat“. Gestern aber lieferte Harm (Platz 8/47,55) das Streichergebnis. Sandmann war beim Sieg von Chester Weber (USA/35,65) auf Platz fünf bester deutscher Starter (46,27) und gehört auch im Marathon zu den Top-Favoriten. Georg von Stein wurde Sechster (46,46). Auch er sieht seinen Teamkollegen Sandmann am Samstag ganz vorne.

Im Vorjahr war die Differenz zu den Niederländern im Nationenpreis mit drei Punkten denkbar knapp. „Neben den Niederlanden sind auch Ungarn und eventuell Schweden als Teams nicht zu unterschätzen“, sieht Geiger dort die ärgsten Konkurrenten um die drei Plätze „auf dem Treppchen“. Er nahm Mareike Harm aus der Kritik, obwohl seine Rechnung, sie für Michael Brauchle zu nominieren, bislang nicht aufging: „Sie ist aus meiner Sicht unterbewertet worden, sie hätte auch mit nur 44 Punkten bewertet werden können. Und Michael Brauchle muss am Samstag im Gelände auch erstmal mit seinem jungen Vorderpferd nach Hause kommen.“

In der kombinierten Einzelwertung („Talbot-Preis“) sieht Geiger Boyd Exell (Australien) am Ende ganz vorne. „Die weiteren Plätze sind austauschbar“, sagt er. Und meint den Schweden Tomas Eriksson, Christoph Sandmann und Chester Weber.

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