Rothenbergers Schwierigkeiten

Von: sch
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Jedes Springen hat seine ganz speziellen Eigenarten und Herausforderungen, das ist mit dem Preis der AachenMünchener nicht anders. „Schwierig für mich zu bauen“, sagt Frank Rothenberger, der Parcours-Designer, und das hat mehrere Gründe.

„Das Springen ist nur bis 1,50 Meter ausgeschrieben. Pferde, die am Sonntag im Großen Preis starten, sind ausgeschlossen – deren Reiter gehen dann mit ihrem Zweitpferd. Und wer nicht für den Großen Preis qualifiziert ist, der will versuchen, ein GP-ähnliches Springen zu gewinnen.“

Die Eckdaten: 13 Hindernisse mit 16 Sprüngen, Gesamtdotierung 77.000 Euro. „Das ist mehr als im Preis von Europa“, sagt Rothenberger und versucht, für ein gemischtes Feld die Ansprüche auszubalancieren. „Wir wollen natürlich nicht zu viele Null-Fehler-Ritte haben. Da muss man technisch bauen.“ Auf den Wassergraben wird verzichtet („Den muss man nicht in jedem Springen haben“), neben der dreifachen Kombination zählt auch und vor allem die Zweifache am Ende des Parcours als Element, das die Auslese trifft.

Zehn Paare in der Siegerrunde

„Das wird schon beeindruckend für die Pferde – erst die Triple-Barre, dann ein Oxer. Da könnte vielleicht die Kraft und die Puste nicht mehr reichen“, sagt Rothenberger. Denn das klassische Springen wird über einen recht langen Parcours führen, „länger als im Nationenpreis“.

Für die Siegerrunde, in der alle wieder bei Null starten, sind die zehn besten Paare qualifiziert, auf jeden Fall alle Null-Fehler-Ritte, ein Stechen gibt es nicht. Frank Rothenberger hätte lieber eine zahlenmäßige Absicherung für die Siegerrunde nach oben gehabt, er versteht aber auch das Interesse des Veranstalters, der vermeiden möchte, dass am Ende nur zwei Starter mit weißer Weste um den Triumph streiten.

Hans-Dieter „Hansi“ Dreher aus Eimeldingen (siehe auch den Fragebogen Seite 14), der im letzten Jahr mit vier Siegen in der Soers eine prächtige Woche verbracht hatte, ist mit den Herausforderungen beim Preis der AachenMünchener vertraut. Sein Ziel für den heutigen Nachmittag ist klar: „den Titel zu verteidigen.“ 2013 trug ihn Embassy zur Siegerschleife.

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