Rot im Spielertunnel: Albert Streit lässt sich bei Viktoria Köln freistellen

Von: bj
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Albert Streit
Als Kapitän von Alemannia Aachen führte Albert Streit die Schwarz-Gelben auch in der 3. Liga als Kapitän aufs Feld. Im Januar wurde sein Vertrag aufgelöst, doch auch bei Viktoria Köln fand der Ex-Profi sein Glück nicht. Foto: dpa

Köln / Aachen. Ist das Kapitel Viktoria Köln nach nur drei Monaten beendet? Alemannia Aachens ehemaliger Kapitän Albert Streit hat die Verantwortlichen des ambitionierten Regionalligisten gebeten, ihn vom Trainings- und Spielbetrieb freizustellen.

Der Grund: Am Wochenende sah der Ex-Profi beim 0:4 in Bochum die zweite Rote Karte in vier Wochen, nachdem er den Bruder von Nationalspieler Mario Götze, Fabian, in der Halbzeitpause ins Gesicht geschlagen haben soll.

„Albert ist auf uns zugekommen und nicht umgekehrt“, dementierte Viktoria-Pressesprecher Franko Fischer einen Bericht des Express, der behauptet hatte, Streit sei vom Verein suspendiert worden. „Die sportliche Leitung ist nur dem Wunsch des Spielers nachgekommen.“

Was genau im Spielertunnel abgelaufen ist, ist derzeit noch unklar. Der Spielbericht soll Aufschluss über die angebliche Tätlichkeit geben. Fakt ist: Schiedsrichter Marc Frömel soll eine „Handgreiflichkeit“ vermerkt haben. Götze äußerte sich am Sonntag nicht zu dem Vorfall. Streit stritt ab, eine Tätlichkeit begangen zu haben.

Erst am 8. Januar war Streits bis 2014 datierter Vertrag bei Alemannia Aachen aufgelöst worden. Der Verein hatte der Bitte Streits mit einer Auflage zugestimmt: Der 32-Jährige durfte zwar das lukrativere Angebot von Viktoria Köln annehmen, in der FVM-Pokalpartie am 12. Januar gegen Aachen aber nicht mitspielen.

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