Aachen - Ringer-Bundesliga: Auf Walheim wartet „echte Hausnummer“

Ringer-Bundesliga: Auf Walheim wartet „echte Hausnummer“

Von: wp
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Mit seinen Teamkollegen zum Saisonauftakt gegen den Liga-Favoriten aus Köllerbach gefordert: Walheims Gevorg Sahakyan (rotes Trikot), hier im Duell mit Marco Maurer (Hüttigweiler). Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Neun Meter Durchmesser hat jene Matte, die für die Ringer den Mittelpunkt ihres sportlichen Lebens bedeuten. Das Kampfzentrum ist mit sieben Metern Durchmesser noch etwas kleiner, rundherum verläuft die Passivitätszone.

Sich aber eher passiv und gemächlich in die Bundesliga einzuarbeiten, dazu bleibt Eintracht Walheim am ersten Kampftag keine Zeit. Mit dem KSV Köllerbach gastiert nämlich am kommenden Samstag beim Team um den neuen „Spieltrainer“ Yashar Jamali der Liga-Favorit in der Sporthalle des Inda-Gymnasium in Kornelimünster (19.15 Uhr).

„Wir sind gut vorbereitet und werden uns wehren“, sagt Jamali vor der Saisonpremiere mit einigem Selbstbewusstsein, aber auch mit Respekt. „Köllerbach wird ein ganz starkes Team stellen und ist sicher die stärkste Mannschaft der Westgruppe“, schätzt Jamali jenen ersten Gegner ein, den Vereinschef Engelbert Heck als „eine ganz schwere und echte Hausnummer in einer insgesamt starken Bundesliga“ einstuft. Heck verspricht den Zuschauern „Ringkampfsport auf allerhöchstem Niveau“. Herschenken wird die Eintracht die Punkte jedenfalls nicht.

Neben den Bundesliga-Gruppen Südost und Südwest mit ebenfalls jeweils sieben Klubs, kämpfen in der Staffel West außer Walheim und Köllerbach in der Vorrunde (Hin- und Rückkämpfe) der ASV Hüttigweiler, der AC Heusweiler, der RC Merken, der KV Riegelsberg und der KSV Witten um den Einzug in die Endrunde. Die zu erreichen ist erstes Ziel des Jamali- Teams.

Für die Mannschaften haben sich in der bevorstehenden Saison die Gewichtsklassen verändert. So kommen die nicht-olympischen Klassen 71 und 80 Kilogramm hinzu, dagegen wird nur noch das Limit bis 75 Kilogramm griechisch-römisch doppelt im Freistil sowie im griechisch-römischen Stil ausgetragen.

Begonnen wird nun in der Hinrunde mit 57 Kilogramm Freistil, gefolgt von 130 Kilogramm Griechisch-römisch, 61 Kilogramm/Griechisch-römisch, 98 Kilogramm/Freistil, 66 Kilogramm/Freistil, 86 Kilogramm/ Griechisch-römisch, 71 Kilogramm/Griechisch-römisch, 80 Kilogramm/Freistil sowie 75 Kilogramm in beiden Stilarten. In der Rückrunde wechseln die Stilarten dann je Gewichtsklasse.

Auch Teamsprecher Dieter Otto sagt: „Köllerbach ist als vielfacher deutscher Mannschaftsmeister in dieser Gruppe der haushohe Favorit. Ein Sieg gegen diese starke Mannschaft dürfte ein sehr schweres Unterfangen sein. Aber auch uns stehen ganz starke Ringer zur Verfügung – Ringkampfsport auf höchstem Niveau ist auf jeden Fall garantiert.“

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