RC Merken ist auch in der Fremde wieder eine Macht

Von: Lukas Weinberger
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Extralob vom Trainer errungen:
Extralob vom Trainer errungen: Andreas Enns (oben) bot beim Auswärtskampf in Herdecke eine bärenstarke Leistung. Foto: Weinberger

Merken. Die Pflicht erfüllt! So könnte man den Sieg des Ringerclubs Merken über die TSG Herdecke betiteln. „Herdecke hat zwar alles probiert, aber wir waren gut aufgestellt und haben ihnen keine Chance gelassen”, kommentierte Merkens Trainer Achmed Damani zufrieden.

Mit 27:13 sorgten seine Schützlinge für ein deutliches Ergebnis im Auswärtskampf. Im ersten Kampf des Abends stand für die Merkener wieder der 14-jährige Arnold Bondank auf der Matte.

Er musste sich jedoch seinem Kontrahenten aus Herdecke auf Schultern geschlagen: Den 0:4-Rückstand glich 120-Kilogramm-Ringer Daniel Anderson gleich wieder aus. „Da sein Gegner Mihai-Andrei Brinezi wohl ohnehin keine Chance gehabt hätte, hat er direkt aufgegeben”, berichtete Achmed Damani.

Kampflos erbeutete auch Merkens Rumäne Mihai Ungureanu die Punkte: In der 60-Kilogrammklasse stellte die TSG Herdecke keinen Gegner, Merken führte 8:4. Danach sorgte Andreas Enns für den ersten Sieg der Merkener auf der Matte. Mit 3:1 rang er den starken Manuel Meyer nieder. „Andreas war sicherlich sehr stark. Er war unser bester Akteur”, lobte Achmed Damani seinen Schützling.

Adam Maschidov (3:1 gegen Daniel Beucke), Alexander Kleer (4:0 durch Aufgabe Alex Schlabs) und Justin Colling (4:0 wegen Übergewicht des Gegners Felix Althof) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.

Der Favorit aus dem Dürener Stadtteil führte bereits mit 22:6 und ließ sich den Kampf nicht mehr aus der Hand nehmen. Punkte liegen ließen die Merkener dennoch: Gabriel Cuzguneanu unterlag seinem Gegner Wowa Guzaev in der 84-Kilogramm-Klasse mit 1:3 und Vladut Balaban musste sich mit 0:4 geschlagen geben, weil er zu spät zum Wiegen kam.

Von der Matte

Am Ende unterstrich aber Ibragim Maschidovs noch einmal die Stärke des RC Merken und fegte seinen Gegner Benjamin Timmermann deutlich mit 4:0 von der Matte.

Am kommenden Samstag, 12. November, steht der nächste Heimkampf in der Merkener Mehrzweckhalle. Der KSV Hohenlimburg ist zu Gast. „Das wird ein richtig hartes Stück Arbeit und ein spannenden Kampf”, verspricht Achmed Damani.
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