Aachen - Premiere der „Aachen Dressage Youngstars“

Premiere der „Aachen Dressage Youngstars“

Von: Helga Raue
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Tipps von der Olympiasiegerin: Nadine Capellmann (links) mit Nachwuchsreiterin Lisa Prummenbaum. Foto: Wolfgang Birkenstock
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Freuen sich auf die Premiere des „Aachen Dressage Youngstars“: Birgit Rosenberg (von links), Stefanie Peters und Nadine Capellmann.

Aachen. „Das Salut-Festival für den Springnachwuchs ist eine tolle Veranstaltung. Ich habe immer gedacht, so etwas müsste es auch für die Dressurreiter geben.“ Der Wunsch von Nadine Capellmann, die im Dressursattel schon Olympia-, WM- und EM-Gold gewonnen hat, geht in diesem Jahr in Erfüllung.

Das „Aachen Dressage Youngstars“ feiert in diesem Jahr Premiere. Von Donnerstag bis Sonntag gehört die Aachener Albert-Vahle-Halle den Dressurreitern, eine Woche später – vom 30. November bis 3. Dezember – startet dann das „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“.

„Das ist zu begrüßen. Das Turnier ist eine schöne Möglichkeit für die jungen Reiter. Und ganz besonders zu dieser Jahreszeit, zu der der Nachwuchs wenig Gelegenheit zur Formüberprüfung hat“, freut sich Capellmann, „das Turnier ist eine super Plattform und findet an einem Spitzentermin statt.“ Über das Kompliment der Weltklasse-Reiterin freuten sich die Organisatoren des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), vertreten durch Aufsichtsratsmitglied Stefanie Peters und Sportchefin Birgit Rosenberg.

„Der ALRV setzt mit diesem Turnier sein konsequentes Engagement für die Jugend fort“, unterstreicht Peters und verwies auf die U 25-Prüfungen beim CHIO Aachen sowie das Salut-Festival, das vor 26 Jahren von Willibert Mehlkopf aus der Taufe gehoben worden war und inzwischen vom ALRV ausgerichtet wird. Zudem hatte der ALRV im September die Jugend-DM ausgerichtet.

EM-Dritte aus Russland

Nun feiert also das „Aachen Dressage Youngstars“ Premiere. „Wir erwarten 64 Teilnehmer aus 14 Nationen“, freut sich Rosenberg über das große Interesse an dem Turnier, das im Gegensatz zum Salut-Festival international ausgeschrieben wurde. Neben Reitern aus den starken Dressurnationen wie Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Dänemark oder Schweden sind mit der Russin Anna Guseybova die EM-Dritte sowie mit Theodora Livanos die griechische Meisterin am Start.

Und mit Suphakamol Vuntanadit kommt sogar eine Teilnehmerin aus Thailand. Geritten wird in drei Altersklassen: Ponys (Reiter bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre). Gefordert sind die Aufgaben, die auch bei einer EM zu bewältigen sind: zum Auftakt die Team-Aufgabe, dann die Einzel-Aufgabe und zum Finale die Kür der zwölf Besten.

Ein starkes deutsches Team ist am Start, darunter die erst 13-jährige Lucie-Anouk Baumgürtel (Nottuln), die 2016 und 2017 jeweils dreifache Pony-Europameisterin wurde. Gold mit dem Team gewannen auch Julia Barbian (Neuss-Grefrath) und Jana Lang (Stulln), die zudem Einzel-Bronze gewann. Das Feld bei den Junioren wird angeführt von der Deutschen Meisterin Romy Allard (Zons) und der EM-Team-Dritten Karoline Rohmann aus Dänemark. Im Lager der Jungen Reiter starten u.a. Rebecca Horstmann, die Team-EM-Gold bei den Junioren gewann, und der Niederländer Sem Stiemer, der Team-Silber gewann.

In dieser Altersklasse ist mit Lisa Prummenbaum auch eine junge Reiterin aus Kesternich am Start, die bei Heiner Schiergen trainiert und seit einem Jahr für den Förderkreis Dressur Neuss startet. „Ich hoffe, ich werde nicht so nervös wie bei der DM sein“, sagt die 20-Jährige, die Serenissima satteln wird. Mit der Stute war Prummenbaum u.a. Dritte der Rheinischen Meisterschaften geworden. „Ich hoffe, dass ich diesmal viel Ruhe in mich und in das Pferd bekomme. Und dann möchte ich mich für die Kür der zwölf Besten qualifizieren, denn ich finde, wir haben eine sehr schöne Kür. Wenn nur unsere Schwäche, die Aufregung, nicht wäre.“

Bereits am Donnerstag um 17 Uhr müssen Prummenbaum und Serenissia in der ersten Prüfung antreten. Das Finale der Jungen Reiter, besagte Kür, folgt am Samstag um 17.15 Uhr. Die Junioren und Ponyreiter greifen am Freitag ab 9 Uhr ins Geschehen ein und reiten ihre Finals am Sonntag ab 10 Uhr.

Am Samstagabend, 20 Uhr, findet die „Aachen Youngstars Late Night“ statt, ein buntes Showprogramm mit einer Lehrdemonstration von Bundestrainerin Monica Theodorescu, dem Finale des Pas-de-Deux-Wettbewerbs und einer Show des Australiers Tristan Tucker. Der Eintritt ist während des gesamten Turniers übrigens frei.

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