Solingen - Powervolleys punkten in Solingen 14 Mal in Folge

Powervolleys punkten in Solingen 14 Mal in Folge

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Der gefeierte Mann im Dürener Trikot: Karli Allik (links) zeigt eine beeindruckende Serie von 14 Aufschlägen in Folge.

Solingen. Dass der Co-Trainer der SWD Powervolleys lautstark vom Publikum in Solingen gefeiert wurde, war nicht die ungewöhnlichste Begebenheit beim glatten 3:0-Sieg der Dürener bei den Bergischen Volleys. Justin Wolff arbeitet seit diesem Jahr in Düren, war vorher 13 Jahre Solinger und wurde am Sonntag 25 Jahre alt. Das aber, was von diesem Spiel in besonders Erinnerung bleiben wird, ist der Alleingang von Karli Allik im Aufschlag im dritten Satz.

Der 21-jährige Este kam beim Stand von 6:7 an den Aufschlag. Und dann nagelte er 14 Sprungaufschläge in Folge ins Feld der Bergischen Volleys. Fünf davon waren direkte Aufschlagpunkte, die neun anderen lähmten das gegnerische Spiel so sehr, dass Düren jedes Mal die Punkte abräumte. So war Allik nach dem 25:21, 25:17, 25:11 über den Tabellenletzten neben Wolff der gefeierte Mann im Dürener Team.

„Dass der Junge einer unserer besten Aufschlagspieler ist, das wissen wir. Er kann vor allem unglaublich präzise genau dahin aufschlagen, wo die Wirkung am größten ist“, sagte Falter, um dann einzugestehen: „Aber so eine Serie habe ich noch nicht erlebt.“ Allik ließ sich von vier Auszeiten nicht aus dem Tritt bringen, erst sein 15. Aufschlag blieb an der Netzkante hängen.

Schon vor der Einzelleistung des Esten hatte Düren klar gemacht, dass es als klarer Favorit beim Außenseiter nicht ausrutschen würde. „Wir haben heute mit viel Spaß daran gearbeitet, perfekt zu spielen“, lobte Falter das gesamte Team, das er kräftig durcheinander gewirbelt hatte. Mit Zuspieler Stijn D‘Hulst, Blocker Tim Broshog und Angreifer Dirk Westphal ließ er drei bisherige Stammspieler draußen. Dafür spielten Gilles Braas, Kapitän Jaromir Zachrich und eben Allik.

Nur zu Beginn wirkte Düren nicht so bissig wie später in der Partie. Das hat wohl damit zu tun, dass Trainer Falter auf ein Vormittagstraining in Solingen verzichtet hatte und stattdessen direkt zum Spiel angereist war. Das fehlende Auge für die kleine Halle – die genau wie in Lüneburg und Herrsching weit davon entfernt ist, in Sachen Deckenhöhe den Richtlinien zu entsprechen – merkte man den Powervolleys im ersten Satz an. 6:6 stand es, zwei Punkte entschied die Decke zu Dürener Ungunsten. Bis zum 20:20 hielten die Bergischen Volleys mit viel Einsatz mit. Allerdings reichte es Düren, den Satz ohne leichte Fehler zu Ende zu spielen. Die leistete sich Solingen, am Ende hieß es 25:21 für die Powervolleys.

Halle eingemessen

Spätestens ab dem zweiten Satz war deutlich, dass Düren die Halle für sich eingemessen hatte. Zwar führte Solingen nach einem Block des kurzfristig verpflichteten Ex-Düreners Ossi Rumpunen gegen Romans Sauss 2:0. Doch der revanchierte sich postwendend mit zwei Assen in Folge. Das 7:5 nach längerem Hin und Her und einer erfolgreichen Dürener Abwehr markierte Allik, indem er den Block des Gegners ausnutzte.

Jetzt spielte Düren sein Spiel, die Gastgeber waren schlicht überfordert. Falter nahm jetzt Marvin Prolingeheuer, der bis dahin im Angriff fast perfekt gespielt hatte, vom Feld und brachte den Letten Edvards Buivids. Und der knüpfte an Prolingheuers Leistung an. Fast jedenfalls. Zu Beginn von Satz drei leisteten er und Zachrich sich leichte Fehler im Angriff, Düren lag 2:5 und 6:7 hinten. Und dann beendete Allik die Partie.

Düren festigt mit dem 3:0 in Solingen Platz vier. Nach der Partie beim Letzten folgt am kommenden Sonntag die Aufgabe beim Vorletzten Rottenburg.

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