Düren - Powervolleys bezwingen starke Groninger mit 3:0

Powervolleys bezwingen starke Groninger mit 3:0

Von: sis
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Düren. Schwerstarbeit haben die SWD Powervolleys am Mittwochabend leisten müssen. Der niederländische Meister Abiant Groningen erwies sich im Hinspiel des CEV-Pokals zumindest in zwei Sätzen als der erwartet unangenehme Gegner.

Er leistete Widerstand beim 25:23, 25:18, 25:19 und damit 3:0 für die Rheinländer. Deren Kapitän Jaromir Zachrich freute sich natürlich: „Wir waren stark in Block und Abwehr. Und Romans Sauss hat mit seinen überlegten Angriffen gezeigt, dass Volleyball auch ein Kopfspiel ist.“ Mannschaftskamerad Dirk Westphal stimmte zu und ergänzte: „Wir haben schließlich doch souverän gewonnen.“

Vor 1400 Zuschauer in der Arena Kreis Düren leisteten sich beide Teams in der Anfgangsphase Aufschlagfehler. Besonders die Niederländer hatten ihre Probleme: Bis zur ersten technischen Auszeit, bei der Düren 8:7 führte, schenkten sie den Gastgebern vier Punkte per Aufschlag und zwei durch misslungene Angriffe.

Die Hausherren bedankten sich und ließen sich vom gegnerischen Defensivverbund nicht stoppen. Die Niederländer steigerten sich aber mit ihren Aufschlägen, Dürens Annahme wackelte, und schließlich stand es 22:23. Die Hausherren glichen aus, Groningens Diagonalangreifer schmetterte den Ball ins Aus, und Mittelblocker Michael Andrei machte am Netz kurzen Prozess: 25:23.

Die emotionalste Phase des zweiten Satzes erlebten Spieler, Trainer und Zuschauer in der Mitte des Abschnittes. Es waren die Minuten des Dürener Mittelblockers Tim Broshog: Zweimal blockte er allein, dann nahm er eine schlechte Annahme Groningens direkt. Und weil auch Außenangreifer Romans Sauss sich am Netz als unüberwindbar erwies, führte Düren 17:11. Der Vorsprung reichte: 25:18.

Die Niederländer rappelten sich aber wieder auf. Den engen Satz sahen auch die rund 20 Fans aus Groningen – eng aber nur bis zum Stand von 18:17. Sauss schlug zweimal des Gegners Block an, so dass der Ball ins Aus flog, Groningens Diagonaler schmetterte den Ball nicht ins Feld und eine Aufgabe ins Netz. Der Rest war Formsache für Sauss, Außenangreifer Dirk Westphal und Diagonalangreifer Marvin Prolingheuer – 25:19 und 3:0. Das Rückspiel findet am 21. Dezember statt.

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