Aachen - Pokal-Triumph für die „Ladies“

Pokal-Triumph für die „Ladies“

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Am Ende jubelten die „Ladies in Black“: Mit einem 3:1-Sieg beim Ligakonkurrenten Aurubis Hamburg zogen die Aachenerinnen ins Pokal-Halbfinale ein. Foto: Huebner/Klein
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Volleyball 1. Bundesliga Frauen LiB Aachen - SC Potsdam am 22.10.2014 in Aachen. Foto: Wolfgang Birkenstock - Nutzung honorarpflichtig und nur mit Namensnennung -- Mannschaft LiB

Aachen. War es ein missglückter Spaziergang, oder war es ein gelungener Krimi? Die Frage dürfte nicht leicht zu beantworten sein. Fest steht allerdings das am Ende doch eindeutige Resultat: Die „Ladies in Black“ Aachen setzten sich im Pokal-Viertelfinale des Deutschen Volleyball-Verbandes beim Ligakonkurrenten VT Aurubis Hamburg mit 3:1 (25:20, 25:20, 20:25, 25:23) durch und feierten den sensationellen erstmaligen Einzug ins Halbfinale.

„Das war eng“, befand Aachens Trainer Marek Rojko nach dem Erfolg. „Wir hatten jetzt drei Spiele in sechs Tagen, haben ungezählte Stunden im Bus verbracht. Ich habe im zweiten Satz schon gemerkt, dass meinen Spielerinnen die letzte Energie fehlte.“

Zunächst kamen die Aachenerinnen nur mit Mühe in die Partie, lagen zur ersten Technischen Auszeit mit 5:8 hinten. Dann begannen die Spielerinnen von Aachens Trainer Marek Rojko aber zunehmend, ihre spielerische Überlegenheit im Abwehr-Block, in den Aufschlägen und auch mit variantenreichen Angriffen über die Außenpositionen mehr und mehr in Punkte umzumünzen. Nach einer guten Serie von Kapitänin Karolina Bednarova glichen die „Ladies“ beim Stand von 12:12 erstmals aus, zogen mit zwei starken Angriffen von Bednarova und Diagonalangreiferin Maja Burazer an den Hamburgerinnen vorbei – und gaben die Führung bis zum Ende des Satzes auch nicht mehr ab.

Im zweiten Durchgang gab das qualitativ bessere Spiel der Aachenerinnen noch stärker den Ausschlag, obwohl die meisten der „glücklichen“ Bälle Punkte für die Gastgeberinnen brachten. Die Aachenerinnen setzten sich nach der 8:5-Führung durch zwei Killblocks und eine starken Angriff von Ivona Svobodnikova noch weiter ab, lagen zur zweiten Technischen Auszeit mit fünf Punkten vorn und brachten den Satz locker nach Hause.

Im dritten Durchgang schien der Widerstand dann endgültig gebrochen, die Aachenerinnen lagen klar vorn – und die Hamburgerinnen spielten plötzlich mit dem Mut der Verzweiflung und der Aussicht, nichts mehr zu verlieren zu haben. Mit sieben Punkten in Folge zogen die Hamburgerinnen vorbei und sicherten sich den Satz. Auch Durchgang vier stand lange günstig für die Hausherrinnen, doch die „Ladies“ fanden ihren Kampfgeist wieder, gingen kurz vor Schluss in Führung und brachten mit 25:23 den Sieg unter Dach und Fach.

Und was sagt Aachens Trainer zur Auslosung, die seiner Mannschaft ein Heimspiel gegen Vilsbiburg bescherte? „Ich habe mir keine Gedanken gemacht, gegen wen wir spielen müssen, ich habe nur darauf gehofft, dass wir ein Heimspiel kriegen.“

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