Braunschweig/Aachen - Perfekt! „Aufstiegs-Finale“ bei Aachener Tennis-Frauen

Perfekt! „Aufstiegs-Finale“ bei Aachener Tennis-Frauen

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Braunschweig/Aachen. Freude am Luxemburger Ring in Aachen. Dort ist der TK Blau-Weiss Aachen zu Hause. Das „Endspiel“ um den Aufstieg in die erste Tennis-Bundesliga der Frauen ist nämlich perfekt: Dank ihres überzeugenden Auftritts beim 8:1-Sieg in Braunschweig spielt die Mannschaft des Trainer-Duos Steffi und Thilo Fritschi nun am kommenden Sonntag gegen Berlin um die Rückkehr in die Erstklassigkeit.

Beide Klubs, Blau-Weiss Aachen und der am Sonntag spielfreie TC Blau-Weiss Berlin, stehen nach vier Spieltagen mit blütenweißer Weste (8:0 Punkte) da, Aachen übernahm aufgrund der besseren Matchbilanz von 32:4 gegenüber 29:7 wieder die Tabellenführung.

Mannschaftskapitän Marc Zander freute sich am Sonntag bereits nach der uneinholbaren 5:1-Führung nach den Einzeln: „Jetzt kommt es bei uns am Luxemburger Ring zu einem echten Aufstiegs-Finale zwischen den beiden Absteigern der vergangenen Saison. Das ist großartig. Unsere Mädels sind bereit. Wer den Showdown am kommenden Sonntag gewinnt, ist Meister und steigt wieder auf.“

Dabei erwartet Zander „enge Matches in einer Top-Begegnung – ich hoffe, mit einem guten Ende für uns“. Denn im Erfolgsfall, daraus macht der Aachener Klub keinen Hehl, nimmt Blau-Weiss die Herausforderung Erste Bundesliga wieder an. Das Männert-Team geht bekanntlich im Juli in seine erste Spielzeit in der höchsten deutschen Klasse.

Und auch Steffi Fritschi strahlte nach dem Braunschweiger Auftritt ihrer Mannschaft: „Auf dieses Endspiel haben wir hingearbeitet und sind sehr froh, dass die Entscheidung in einem Heimspiel fällt. Jetzt hoffe ich auf gutes Wetter und eine volle Hütte.“ Nach den Auftritten ihrer Spielerinnen in der bisherigen Saison fügt sie selbstbewusst hinzu: „Wir sind fähig aufzusteigen.“ In der entscheidenden Begegnung hat Blau-Weiss Aachen all jene Akteurinnen an Bord, die in den bisherigen Spielen die Stammbesetzung bildeten. Fritschi: „Mal sehen, wen die Berlinerinnen mitbringen. Da wir das aber sowieso nicht beeinflussen können, wollen wir unser Ding durchziehen. Mal sehen, was uns gelingt.“

In Braunschweig gelang (fast) alles. Nur Elyne Boeykens an Nummer 2 verlor ein ganz knappes Match, „in dem sie aber sehr gut gespielt hat, nachdem sie ganz kurzfristig für Quirine Lemoine eingesprungen und angereist ist“. Lemoine stand bei den niederländischen Meisterschaften im Finale, nahm Fritschi diese Absage mit Freude zur Kenntnis.

„Etwas holprig“ (Fritschi) begann in Braunschweig Steffi Distelmans an Nummer 4, verlor den ersten Satz 1:6, um das Spiel aber dann zu drehen, „nachdem sie sich super gefangen hatte“, wie die Trainerin beobachtet hatte. 2:1 hieß es nach den ersten drei Einzeln, „das war ganz wichtig für die folgenden drei Einzel“. Die gingen alle so ziemlich glatt an die Aachenerinnen, die damit und den anschließenden drei Erfolgen in den Doppeln die Türe zurück in die Erstklassigkeit ein gutes Stpück aufgestoßen haben. (wp)

Braunschweig - Aachen 1:8: Katharina Lehnert - Marie Benoit 3:6, 1:6; Vivian Heisen - Elyne Boeykens 7:6, 6:4; Kim Janine Gefeller - Eva Wacanno 4:6, 0:6, Majlena Pedersen - Steffi Distelmans 6:1, 2:6, 4:10; Semira Simon - Lea Gasparovic 0:6, 0:6; Jana Nebel - Magali Kempen 4:6, 1:6; Lehnert/Heisen - Benoit/Boeykens 1:6, 2:6; Gefeller/Simon - Wacanno/Demi Schuurs 0:6, 0:6; Pedersen/Nabel - Distelmans/Gasparovic 4:6, 5:7

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