Mönchengladbach wird Spielort bei der EM 2024

Von: JS/kup
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Mönchengladbach
Der Borussia-Park war fast immer ausverkauft. Freitag will der Verband verkünden, welche Spielorte er ausgewählt hat. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Mönchengladbach. Die Hoffnungen waren groß: 11.500 Menschen haben sich mit ihrer persönlichen Unterschrift für die Bewerbung eingesetzt, die die Stadt Mönchengladbach und der Verein Borussia gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

Die Bemühungen, die flankiert waren von zahlreichen prominenten Fürsprechern, scheinen gefruchtet zu haben: Nach Informationen unserer Zeitung wird Mönchengladbach am Freitag den Zuschlag erhalten – und wird dann eine der Städte sein, die mit ihrem Stadion Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2024 werden können. Voraussetzung: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestreitet den Zweikampf mit Außenseiter Türkei erfolgreich. Das Exekutivkomitee der Uefa fällt die Entscheidung über den EM-Ausrichter 2024 im September 2018.

14 deutsche Bewerberstädte gibt es, zehn Städte und Stadien will der DFB bis Freitag ausgewählt haben. Wenn Mönchengladbach also dabei ist – wohl auch, weil sowohl 1988 bei der EM als auch 2006 bei der WM die Bewerbung erfolglos geblieben war – wird es für die anderen Bewerber aus dem Westen spannend: Dortmund, Gelsenkirchen, Köln und Düsseldorf wollen auch – mindestens einer von ihnen dürfte aber wohl nicht zum Zuge kommen. Dortmund scheint als sogenannter Fußball-Tempel gesetzt. Es wird also ein enges Rennen zwischen Düsseldorf, Gelsenkirchen und Köln. Berlin, München, Stuttgart, Leipzig, Nürnberg, Hannover, Hamburg, Frankfurt und Bremen sind weitere Mitbewerber.

Mit dem 2004 fertig gestellten Stadion begann eine neue Ära beim fünfmaligen deutschen Fußballmeister. Seitdem haben die Gladbacher sechs Länderspiele des Männer-Nationalteams durchgeführt und zudem in 19 Europapokal-Begegnungen bewiesen, dass sie über das nötige Know-how verfügen. Der Borussia-Park war fast immer ausverkauft. Obendrein sind die Gladbacher als Gastgeber bei der Frauen-WM 2011 in Erscheinung getreten.

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