Leipziger Prüfstein für Borussias Abwehr

Von: bsc
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Läuft am Mittwoch in Leipzig wegen Adduktorenproblemen nicht auf: Raffael. Foto: imago/Norbert Schmidt

Mönchengladbach. Es ist nicht unbedingt die Gretchenfrage. Aber dennoch dürfte der Mittwochabend Aufschluss darüber geben: Wie hält’s Borussia Mönchengladbach mit der Abwehrarbeit – gegen einen entsprechend guten Gegner? Und der wird RB Leipzig sein ab 20 Uhr. Dabei wird Raffael fehlen, der sich weiterhin mit Adduktorenproblemen herumschlägt.

Die Verwandtschaft von RB mit dem SC Freiburg, wo Borussias erster Auswärtseinsatz in der Bundesliga in die Hose ging, ist nicht zufällig. Das bestätigt die Beschreibung André Schuberts: „Leipzig spielt mit einer sehr hohen Intensität, was Laufumfänge und Sprints angeht, schaltet nach Ballgewinn sehr gut um und spielt schnell in die Tiefe.“ Das trifft auch für die Breisgauer zu – und das 1:3 in Freiburg erzählt die Geschichte der Gladbacher Verwundbarkeit.

Für Borussias Trainer spiegelt sich aber darin kein grundsätzliches Problem seiner Mannschaft. Bereits nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen Bayer Leverkusen (2:1) stellte der 45-Jährige im kleinen Journalistenkreis nach der offiziellen Pressekonferenz ungefragt klar, dass ein mögliches defensives Manko bereits in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit diskutiert, aber eigentlich nicht vorhanden gewesen sei.

Doch die Probleme, die die Schubert-Elf vor einer Woche bei der Klatsche in der Champions League in Manchester offenbarte, kündigten sich in „gemäßigter Form“ bereits in der ersten Hälfte beim Sieg gegen Leverkusen an. Unter Druck misslangen die meisten Versuche, sich spielerisch zu befreien.

Den Scouts der Leipziger wird nicht entgangen sein, dass sich Gladbach mit einem aggressiven und hohen Anlaufen des Gegners schwertut. Das schienen sogar die Bremer Spione vor dem 1:4 erkannt zu haben. So dilettantisch wie Werder aber wird RB es nicht angehen. „Leipzig ist kein typischer Aufsteiger“, sagt André Schubert. Auch kein Absteiger.

Voraussichtliche Aufstellung: Sommer - Elvedi, Christensen, Vestergaard, Jantschke - Kramer, Strobl - Johnson, Wendt - Hazard, Stindl

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