„Ladies“ wollen sich nicht aus der Spur bringen lassen

Von: zva
Letzte Aktualisierung:
7195858.jpg
Blocken für den Erfolg: Laura Weihenmaier und Kolleginnen wollen in Suhl auf Kurs bleiben. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Wenn die „Ladies in Black“ Aachen am Samstag in der Volleyball-Bundesliga zur Rückrunden-Begegnung bei den Volleystars Thüringen in Suhl antreten, dürfte das Team von Trainer Marek Rojko zwei Dinge vor dem geistigen Auge haben.

Festigung oder gar Verbesserung der Tabellensituation, um eine möglichst gute Ausgangslage für die Play-offs zu haben und Revanche für die unerwartete 0:3-Niederlage in der Hinrunde gegen die Mannschaft aus Suhl zu nehmen. Schließlich soll der Dresdner SC der einzige Verein in der Liga bleiben, der in der Lage war, die „Ladies“ gleich zwei Mal zu schlagen.

Marek Rojko hat ganz klare Vorstellungen, was die Reise nach Thüringen für seine Frauen bringen soll. „Wir wollen da Punkte holen“, betont der Aachener Trainer. „Wir kämpfen schließlich um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Play-offs. Von Platz 2 bis 5 ist alles drin.“ Und bei der aktuellen Ausgangslage ist der fünfte Rang nicht unbedingt die Wunschposition für den Einstieg in die K.o.-Spiele.

Auf Suhler Seite werden die Uhren komplett anders gehen – und das im Sinne des Wortes: Schon vor der 2:3-Niederlage beim Schweriner SC im Mittwochsspiel tickte auf der Homepage die noch verbleibende Zeit bis zum Beginn des Volleyball-Pokalfinales runter. Wenn in der Suhler Wolfsgrube um 19.30 Uhr der erste Aufschlag gespielt wird, werden es für die Spielerinnen des Gastgebers noch genau sieben Tage und 17,5 Stunden sein, bis die große Partie in Halle/Westfalen gegen die Roten Raben Vilsbiburg steigt.

Aber auch, wenn die Gastgeberinnen weniger abgelenkt sein sollten, dürfte den Volleystars Thüringen ein ähnlicher Coup wie im Hinspiel kaum gelingen: Die Suhlerinnen hatten die „Ladies“ mit ihren starken Aufschlägen (Claudia Steger und Marisa Field) völlig aus dem Konzept gebracht, die Aachenerinnen hatten nur im ersten Durchgang beim Stand von 20:17 eine reelle Chance auf einen Satzgewinn. „Suhl hatte in jeder Situation die bessere Antwort. Und uns ist zum Schluss nichts mehr eingefallen“, musste Aachens Außenangreiferin Laura Weihenmaier nach dem 15:25 im dritten und letzten Satz einräumen.

Die Aachenerinnen dürften also ausreichend gewarnt sein, zumal die Suhlerinnen als „nur“ Tabellensiebter gleich vier Spielerinnen unter den Top-20-Aufschlägerinnen der Liga aufweisen, zudem mit Vendula Merková auch noch die Topscorerin der Liga.

Doch im Rückblick ist Rojko das 0:3 vom ersten Adventswochenende gar nicht mehr so unlieb. „Das war eines der wichtigsten Spiele der Saison“, wertet er die Partie. „Danach sind wir ganz anders aufgetreten.“ Und der Trainer hat die Lehren aus dieser Niederlage gezogen. Die Aachener werden mit einem modifizierten Abwehrsystem in der Wolfsgrube antreten. Um dann mit einem Sieg ganz vorne dranzubleiben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert