Ladies: Mit viel Willen Erfolg suchen

Von: Roman Sobierajski
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Die Leiden eines Trainers: Aachens Marek Rojko war mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Stuttgart alles andere als zufrieden. Gegen Potsdam soll es heute besser laufen. Foto: Tobias Metz

Aachen. Die letzte Hinrunden-Begegnung in Stuttgart dürfte für Marek Rojko wenig bereit gehalten haben, was einem Volleyball-Trainer gefällt. Dabei waren seine „Ladies in Black“ Aachen gewohnt auswärtsstark in die Begegnung der Volleyball-Bundesliga gestartet, hatten den ersten Satz für sich entschieden – um anschließend sang- und klanglos unterzugehen.

Die Zusammenarbeit zwischen Zuspiel und Block klappte überhaupt nicht mehr, die Aachenerinnen brauchten viel zu viele Versuche, um den Ball auf den Boden zu bekommen. Und darüber hinaus war das Auftreten blutleer und wenig dynamisch, obwohl der Trainer alles Mögliche und auch Unmögliche versuchte, um seine Mannschaft aufzurütteln – Rote Karte und Punktabzug inklusive.

Viel zu korrigieren gab es aufgrund des dichtgedrängten Terminplans in der Volleyball-Bundesliga allerdings nicht – zwischen der letzten Hinrunden- und der ersten Rückrundenbegegnung liegen gerade einmal drei Tage, Jahreswechsel inklusive. „Wir konnten nur einmal trainieren, das aber über drei Stunden“, schildert Aachens Trainer die „Vorbereitung“, bevor es am Freitagmorgen um neun Uhr bereits schon wieder auf die Reise nach Potsdam ging. Begonnen hatte der Blick nach vorn allerdings bereits direkt im Anschluss an die Stuttgart-Begegnung, als die Spielerinnen zu einer 45-minütigen Besprechung zusammengerufen wurden, um mit den frischen Eindrücken im Kopf nachhaltig die gemachten Fehler anzusprechen.

Trotz der Gedrängtheit und der schnellen Abfolge der Partien dürften die Spielerinnen nun besser auf den anstehenden Gegner vorbereitet sein, als bei der Hinrunden-Partie. „In der frühen Saisonphase war noch nicht klar, welche Spielerinnen auf dem Platz sein werden, welche auf der Bank. Das hat sich in den zurückliegenden Spielen nun herauskristallisiert“, sieht Rojko seine Mannschaft aktuell in einer guten mentalen und physischen Ausgangslage, um die Begegnung erfolgreich gestalten zu können. „Ich habe für mich entschieden, dass ich hier in Potsdam Punkte mitnehmen will“

Doch nicht nur der eiserne Wille an der Seitenlinie verspricht gute Voraussetzungen, auch die Qualität der Mannschaft hat sich gesteigert im Vergleich zur frühen Saisonphase: „Wir hatten zu Beginn enorme Probleme in der Annahme. Auch unsere Defensive und die Blockarbeit sind wesentlich besser geworden“, zählt der Aachener Trainer die Verbesserungen auf. Darüber hinaus „spielen wir auch gerne gegen Potsdam. Die Strukturen und das System kommt uns entgegen, beide Teams kennen sich gut und es sind immer enge Begegnungen.“ Und ausreichend Platz für drei weitere Auswärtspunkte dürfte im Mannschaftsbus auch sein.

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