„Ladies in Black“ mit 0:3 aus der Thüringer Wolfsgrube gejagt

Von: gk
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Machtlos an der Seitenlinie: PTSV-Trainer Marek Rojko. Foto: Wolfgang Birkenstock

Suhl/Aachen. Sie hatten sich viel vorgenommen. Doch dann wurden sie aus der Halle gefegt. Die Leidenszeit der „Ladies in Black“ war allerdings begrenzt.

In nur 60 Minuten fertigten die Volleystars Thüringen den PTSV Aachen in der Frauen-Bundesliga mit 25:12, 25:15 und 25:15 in der Suhler Wolfsgrube ab. Eine Woche vor dem Pokalfinale schonten sich die Gastgeberinnen nicht, sondern schmetterten sich regelrecht für ihren Saisonhöhepunkt ein. „Die Thüringerinnen haben auf einem sehr hohen Niveau gespielt“, würdigte Aachens Trainer Marek Rojko die Leistung der Gastgeberinnen. „Das haben wir zu akzeptieren.“

Der erste Satz hatte gerade begonnen, da war er auch schon wieder zu Ende. Nach nur 17 Minuten hatten die Aachenerinnen mit 12:25 das Nachsehen. Vor 900 Zuschauern hatte das Team um die Ex-„Lady“ Mareike Hindriksen den Gästen die Grenzen aufgezeigt. Und auch in den beiden folgenden Durchgängen kamen Rojkos Frauen nie so richtig ins Match.

„Ich muss mich bei unseren Fans entschuldigen“, sagte der Trainer. „Wir haben uns nicht so präsentiert, wie wir das wollten. Aber wir müssen auch anerkennen, dass der Gegner an diesem Abend sehr stark war.“ Gleich nach dem Spiel setzten sich Mannschaft und Trainer zusammen, um die Lehrstunde von Suhl zu verarbeiten. „Wir hatten ein gutes Gespräch“, berichtete Rojko. Und der Trainer fügte noch an: „Und ich habe ein gutes Feedback von den Spielerinnen bekommen.“

Nach Dresden haben nun auch die Volleystars Thüringen zwei Mal gegen die „Ladies in Black“ gewonnen. Vielleicht ist es für Rojko ja ein kleiner Trost, dass die Leistungskurve seiner Mannschaft nach dem 0:3 am ersten Adventswochenende steil nach oben zeigte.

Noch zwei Spiele hat der PTSV vor den Play-offs zu absolvieren. Am 9. März in Münster und drei Tage später zum Abschluss der Hinrunde zu Hause gegen Potsdam. „Wir wollen als Vierter in die Play-offs gehen, nicht als Fünfter“, hat Trainer Rojko das Ziel vorgegeben. „Wir wollen schließlich zu Hause in die Play-offs starten.“ Und um die Trainervorgabe umzusetzen, sollten die „Ladies“ die beiden nächsten Spiele gewinnen. Denn dann wären sie am Ziel, da sich die Konkurrenz aus Dresden und Schwerin am vorletzten Spieltag noch gegenübersteht.

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