Ladies in Black: Gelingt der erste Liga-Heimsieg?

Von: Roman Sobierajski
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Die „Ladies“ rund um Zuspielerin Kirsten Knip (links) und McKenzie Adams wollen auch gegen Münster jubeln? Foto: Andreas Steindl

Aachen. Da dürfte aus dem Vorjahr noch eine kleine Rechnung offen sein beim einzigen NRW-Duell in der Volleyball-Bundesliga: In der vergangenen Saison ging der USC Münster gegen die „Ladies in Black“ Aachen zweimal nach jeweils vier Sätzen in der Liga als Gewinner vom Feld.

In der aktuellen Spielzeit dürften die Voraussetzungen für die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum ungleich besser sein, die Punkte zu Hause zu behalten und den Abstand auf die unteren Tabellenregionen zu vergrößern.

Für Münster setzte es zuletzt in eigener Halle eine deftige 0:3-Niederlage gegen Vilsbiburg, die zum einen der grassierenden Grippewelle, zum anderen aber auch der hohen Eigenfehlerquote der „Unabhängigen“ geschuldet war. Die Mannschaft von Münsters Coach Andreas Vollmer leistete sich elf „Fahrkarten“ im Aufschlag, acht Annahme- und zehn Angriffsfehler – mehr als ein kompletter Satz, der ohne eigenes Zutun an den Gegner ging.

„In Aachen werden die Zuschauer aber wieder das alte, effizientere Bild von uns sehen“, „droht“ Vollmer, der mit seinen Spielerinnen die „leichten und vermeidbaren Fehler“ und die „schwächste Annahmeleistung“ der Saison aufgearbeitet hat.

Trotzdem dürfte genau hier der Hebel für die „Ladies“ liegen, den Gegner mit den beiden Ex-Aachenerinnen Britt Bongaerts und Jule Langgemach zu schlagen. Dazu muss das Team von Saskia van Hintum allerdings auch mehr Konstanz in das eigene Spiel bringen. Bereits nach dem Doppelspieltag in Köpenick und Berlin monierte die 46-Jährige, sie habe „viele Höhen und viele Tiefen“ beim Auftritt ihrer Mannschaft gesehen. „Zwischendurch ist es uns gelungen, unsere Fehlerquote zu reduzieren, aber wir müssen weiter daran arbeiten.“

Der Respekt vor dem Gegner ist jedenfalls trotz der deftigen Niederlage auf Aachener Seite vorhanden: „Münster hat eine gute Mannschaft mit viel Athletik“, hat für Saskia van Hintum das Videostudium ergeben. Trotzdem wollen die „Ladies“ ihrem Publikum im Hexenkessel endlich drei Punkte präsentieren: „Das wäre doch mal ein schönes Geschenk zur Adventszeit“, hofft Aachens Trainerin auf eine Bescherung.

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