Aachen - Ladies in Black deklassieren Wiesbaden mit 3:0

Ladies in Black deklassieren Wiesbaden mit 3:0

Von: kte
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Aachens Kapitänin McKenzie Adams mit Durchschlagskraft gegen die Wiesbadenerinnen Dora Grozer (r.) und Selma Hetmann. Foto: Steindl

Aachen. 3:0 (25:17, 25:10, 25:20) – der goldene Jahresabschluss in der Neuköllner Straße glückte den Ladies in Black. Der Volleyball-Bundesligist traf am Donnerstagabend vor ausverkaufter Kulisse im letzten Hinrundenspiel nicht nur auf den Tabellennachbarn VC Wiesbaden, sondern in einem auch auf die drei Ex-Aachenerinnen Karolina Bednarova, Dora Grozer und Simona Kosova.

Zu Beginn des ersten Satzes hatten die Aachenerinnen leichte Probleme mit Bednarovas Aufschlägen. Schnell stand es 0:3. Dann zeigte Britt Bongaerts eine beeindruckende Aufschlagserie bis zum 8:3-Zwischenstand. Die Ladies bauten in den Folgespielzügen ihre Führung noch aus – Kapitänin McKenzie Adams sorgte für das 16:8. Zwar kamen die Gäste noch einmal auf fünf Punkte heran, doch Aachen beendete den Satz letztlich souverän mit 25:17.

Im zweiten Satz gelang es den Ladies in Black, sich über 8:4 früh abzusetzen. Aachen spielte sich in einen Rausch, führte zwischenzeitlich 14:5 – und setzte den Siegeszug dominant fort. Zu keiner Zeit mussten die Fans der Kaiserstädterinnen einen Satzverlust fürchten, weil es dem Team von Trainerin Saskia van Hintum gelang, Wiesbadens Außenangreiferinnen Bednarova und Kimberly Drewniok komplett aus dem Spiel zu nehmen. Aachen deklassierte Wiesbaden und schloss den Durchgang mit 25:10 ab.

Eine frühe 4:0-Führung im dritten Satz und anschließende spektakuläre Rettungstaten verloren geglaubter Bälle euphorisierten die Zuschauer. Stehende Ovationen halfen Aachen auch in schwierigen Satz-Phasen, die richtigen Lösungen zu finden. Bei zwischenzeitlichem 10:4 ließen die Gastgeber die Gäste noch einmal herankommen, blieben aber spielbestimmend und setzten sich über 17:11 und 19:12 wieder ab. Aachens Kapitänin McKenzie Adams machte das 25:20 klar.

Ein Faustpfand für den deutlichen Erfolg waren die Aachener Aufschläge, die mit viel Drive auf die Annahmespielerinnen zuflogen – und häufig auch zu direkten Punktgewinnen führten. Aachens Fans bedankten sich für das nachträgliche Weihnachtsgeschenk und skandierten: „Oh, wie ist das schön!“ LiB-Trainerin Saskia van Hintum erklärte freudestrahlend: „Wir haben mit Überzeugung gespielt, die Initiative ergriffen, nicht locker gelassen, und uns bis zum Ende durchgekämpft. Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt und der Heimvorteil sich einmal mehr ausgezahlt. Wahnsinn!“

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